Endspiel gegen Schalke?

Nun wird es ungemütlich: Eigentlich wollte Borussia Dortmund am Freitagabend in Stuttgart ordentlich Selbstvertrauen tanken, um sowohl in der Champions League gegen Tottenham, als auch am kommenden Wochenende gegen den Erzrivalen aus Gelsenkirchen wichtige Siege einfahren zu können.

Doch das Gegenteil ist der Fall: Durch haarsträubende Fehler in der Abwehr wirkt das Team verunsicherter als zuvor. Viele Fans geben die Schuld ihrem neuen Trainer Peter Bosz: Anfangs noch als Heilsbringer gelobt, sind viele von seinen Rotationen und dem alternativlosen Pressing genervt.

BVB-Manager Michael Zorc steht in der Öffentlichkeit noch immer hinter seinem Coach: “Bosz arbeitet jeden Tag mit seiner ganzen Kraft daran, dass wir wieder in die Spur kommen. Es gibt keine Trainer-Diskussion.”

Doch hinter den Kulissen sieht die Situation anscheinend ganz anders aus! Nach Informationen der BILD gehen die Diskussionen in Dortmund derzeit so weit, dass der Trainer von seinen Chefs gezwungen wird, zur Tuchel-Taktik zurückzukehren!

Nun kommt es sogar noch schlimmer: Der BVB verliert zusätzlich einen seiner besten Männer!

Wechsel perfekt

(SASCHA SCHUERMANN/AFP/Getty Images)

Der Wechsel von Borussia Dortmunds Top-Funktionär und Ex-Chefscout Sven Mislintat zum FC Arsenal ist perfekt.

Das bestätigte Manager Michael Zorc im Interview: “Sven Mislintat war zehn Jahre lang mein engster Mitarbeiter. Zwischen uns ist ein enges Vertrauensverhältnis entstanden. Er hat beim BVB hervorragende Arbeit geleistet. Dies haben wir berücksichtigt, als Sven mich vor einigen Wochen darum bat, das außergewöhnliche Angebot des FC Arsenal annehmen zu dürfen. Wir wollten ihm diese Chance nicht verwehren.”

Auch Hans Joachim Watzke äußerte sich zu dem Wechsel: “Sven Mislintat hat zunächst als Chefscout und schließlich als Leiter Profifußball viele Jahre lang ein Team von hervorragenden Mitarbeitern ebenso hervorragend geleitet. Ich bedanke mich – auch persönlich – bei ihm für die überragende Zusammenarbeit. Wir alle beim BVB wünschen Sven Mislintat für seine Zukunft nur das Allerbeste.”

Borussia Dortmund wird für den Verlust jedoch ausreichend entschädigt: Rund 2 Millionen Euro überweisen die Gunners an den BVB.

Für immer Borusse

CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

Mislintat selbst verabschiedete sich mit diesen Worten von seinem Verein: “Mein Dankeschön geht an meine Chefs. In all der Zeit standen Aki Watzke und Michael Zorc immer hinter mir. Sie haben mich auch eingebunden, als es darum ging, das BVB-Scouting so aufzustellen, dass es unabhängig von einzelnen Personen immer auf einem hohen Level funktionieren wird. Das war mir sehr wichtig”, erklärte Mislintat und fügte hinzu: “Ich bin hier geboren, aufgewachsen, arbeite seit 2006 für den Klub, bin durch und durch Borusse. Und das werde ich sicher auch immer bleiben!”

Auch GeileTore.de wünscht alles Gute für die Zukunft!