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Lewa teilt aus

Es war ein kurzer Schock: Nachdem Bayern-Star Robert Lewandowski im wichtigen Spiel gegen RB Leipzig den Treffer zum 2:0 erzielen konnte, schien die Welt noch in Ordnung zu sein.

Doch kurz vor der Halbzeit musste der Pole plötzlich ausgewechselt werden. Die Schnelldiagnose ergab: Oberschenkelprobleme.

Derzeit gehen die Verantwortlichen jedoch davon aus, dass der Stürmer in den kommenden Partien wieder zur Verfügung stehen wird. In einem Interview gab der Stürmer jedoch nun bekannt, dass er das eigentlich gar nicht will! Auch einen großen Vorwurf an seinen Arbeitgeber musste der Pole dringend loswerden.

Kritik am FC Bayern

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In der SportBild erklärte Lewandowski seine frühe Auswechslung: “Es war wie ein Krampf, aber nicht so schlimm. Ich wollte kein Risiko eingehen.”

Den Grund für die Verletzung sieht der Pole an seiner derzeitigen Überlastung: “Ich spiele derzeit bei Bayern und in der Nationalmannschaft alle drei Tage von Anfang an. Kein Spieler kann aber in einer Saison in jedem Spiel 90 Minuten spielen.” 

An dieser Situation gibt der Pole auch seinem Arbeitgeber Bayern München die Schuld: “Wir haben keinen Backup auf meiner Position. Ich muss aber auch mal ein bisschen Ruhe bekommen.”


Nachvollziehbar!

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GeileTore.de weiß: Bei den Aufstellungen des FC Bayern suchte man in den letzten Monaten vergeblich eine Überraschung im Sturmzentrum – Robert Lewandowski musste in jedem Wettbewerb immer von Anfang an ran.

Dass das Heynckes-Team auf dieser Position keinen Backup hat, ist nicht neu – immer wieder stand der Verein dafür öffentlich in der Kritik. Dass jetzt sogar Lewandowski selber dieses Thema anspricht, sollte die Alarmglocken in München zum klingeln bringen.

Denn: Auch die “Notlösung” für das Sturmzentrum, Thomas Müller, fällt auf unbestimmte Zeit verletzungsbedingt aus. Damit gehen dem Rekordmeister offensiv so langsam die Optionen aus. Es besteht dringender Handlungsbedarf im Winter!