(PATRIK STOLLARZ/AFP/GettyImages)

Der BVB und seine Rückkehrer

Der BVB hat sich in den letzten Jahren als „Auffangbecken“ für Spieler etabliert, welche den Verein verlassen haben um woanders ihr Glück zu suchen. Der Club scheint auf jeden Fall einiges richtig zu machen wenn sich Shinji Kagawa, Nuri Sahin, Mario Götze und Co. für eine Rückkehr entscheiden anstatt bei einem anderen Verein ihr Glück zu suchen.

Kritische Fans bemängeln jedoch dass die Stars nicht als die Spieler zurückkommen, als die sie auch gegangen sind. Als die Spieler den Verein verlassen haben befanden sich diese quasi alle auf Weltklasse-Niveau – nach der Rückkehr zum BVB fragt man sich dann doch bei dem ein oder anderen, ob es eine kluge Entscheidung war.

So ist speziell Mario Götze in den Fokus gerückt in der letzten Saison. Kein Wunder – lediglich Pierre-Emerick Aubameyang verdient so viel wie der Ex-Münchner bei den Dortmundern (geschätzte 10 Mio. Euro pro Saison).

Die Leistung zahlt dieses Investment jedoch bisher nicht zurück. Gerade bei Götze heißt es allerdings abwarten, wie dieser nach überstandener Stoffwechsel-Erkrankung in einer funktionierenden BVB-Mannschaft agieren wird.

Nun könnte eine weitere Rückkehr eines BVB-Stars anstehen – und die BVB-Fans sind gespalten, ob diese Rückkehr tatsächlich Sinn macht.

Kehrt Henrikh Mkhitaryan zum BVB zurück?

(Photo by Alex Livesey/Getty Images)

In seiner Zeit beim BVB konnte Henrikh Mkhitaryan mit 89 Scorer-Punkten in 140 Pflichtspielen überzeugen. Vorletzte Saison wurde er dann für insgesamt 42 Millionen Euro zu Manchester United transferiert.

Unter Jose Mourinho konnte der Armene auch zu Beginn groß aufdrehen – hat sich jetzt jedoch komplett ins Abseits geschossen. Zuletzte stand er in drei Liga-Spielen am Stück nicht einmal mehr im Kader.

Sollte der BVB tatsächlich eine Rückkehr forcieren?

Fingerhut / Shutterstock.com

Henrikh Mkhitaryan ist ohne Zweifel ein überragender Spieler – Wenn er funktioniert. Vor allem der aktuell schwachen Offensive könnte der Armene neue Impulse geben und den Abgang von Ousmane Dembélé endgültig vergessen machen.

Sein Abschied beim BVB war jedoch mehr als problematisch. Vor allem sein Berater Mino Raiola genießt keinen guten Ruf beim BVB.

Hans-Joachim Watzke damals: „Jeder intelligente Spieler sollte sich vorher Gedanken machen, in welches Umfeld er wechselt. Wenn man in einem funktionierenden Umfeld wie in Dortmund spielt, ist es zweifelhaft, das gleich wieder herzuschenken, wenn es nach langer Anlaufzeit endlich funktioniert.“

Ein mögliches Modell für den BVB wäre eine Ausleihe mit einer Kaufoption. Die 42 Millionen die Manchester United für ihn an den BVB überwiesen hat werden die Dortmunder auf jeden Fall nicht bezahlen.