BVB 4:4 S04 

Es war wohl das verrückteste Ruhrpott-Derby der letzten Jahre: Borussia Dortmund spielte sich in der ersten Halbzeit in einen wahren Rausch und führte bereits nach 25 Minuten 4:0 gegen den Erzrivalen aus Gelsenkirchen. Die Schalker Fans waren geschockt – verließen teilweise vorzeitig das Stadion.

Doch sie verpassten eine der krassesten Aufholjagden der jüngere Bundesligageschichte: Schalke spielte in der zweiten Hälfte wie ausgewechselt und schaffte das Unmögliche: Sie erzielten kurz vor dem Schlusspfiff tatsächlich noch den 4:4 Ausgleich.

Der BVB hingegen zeigte sich nach dem Seitenwechsel blutleer und konditionell schwach. Zu allem Überfluss holte sich Stürmerstar Aubameyang auch noch die Gelb-Rote Karte und wird am nächsten Wochenende fehlen.

Grund genug für Peter Bosz ihm durch diese dumme Aktion und sein vergebenes 5:0 die Schuld für die katastrophale zweite Halbzeit zu geben!

Auba Schuld am Einbruch?

CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

Kurz nach dem Spiel wetterte der BVB-Trainer gegen seinen Stürmer: „Das darf nie passieren, dass Auba so das 5:0 verschenkt. Dann gewinnen wir.“ Darauf spielte der Holländer auf eine kläglich vergebene Torchance seines Angreifers an, die das Spiel wohl endgültig entschieden hätte.

Torhüter Roman Weidenfeller stellte bei Sport 1 klar, welche Szene den Keeper besonders auf die Palme brachte: „Es war einfach schwachsinnig, sich da eine Gelb-Rote Karte abzuholen.“

Muss Bosz jetzt gehen?

SASCHA SCHUERMANN/AFP/Getty Images

Die Bild Zeitung berichtet: Peter Bosz wird am kommenden Wochenende im wichtigen Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen auf dem Trainerstuhl sitzen! Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Manager Michael Zorc saßen nach Informationen des Blattes nach dem Derby gegen Schalke mehrere Stunden zu einem Krisengespräch zusammen. Das Ergebnis: Es gibt derzeit keine logische Alternative für den Holländer!

GeileTore.de meint: Diese Entscheidung ist wirklich schwierig! Hätte der BVB nach dieser grandiosen erste Halbzeit den Vorsprung einfach nach Hause gerettet, wäre der Job von Peter Bosz wohl wieder für Wochen gesichert.

Aber nun ist die Situation schwieriger: In den Köpfen steckt nun einzig und allein die Tatsache, dass das Team in der zweiten Halbzeit vier Gegentore durch den FC Schalke zuließ. Und das ist alles andere als ein Bewerbungsschreiben für kommende Aufgaben.

Wir sind sehr froh, dass wir diese Entscheidung nicht treffen müssen!

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