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Kommt Nagelsmann?

Vor allem eine Person wird für die desaströse zweite Hälfte gegen Schalke 04 (Endstand 4:4) verantwortlich gemacht: Dortmunds Trainer Peter Bosz. Nicht wenige fordern aus diesem Grund die sofortige Entlassung des Holländers. Doch der Verein möchte ihn auch am kommenden Samstag in Leverkusen noch auf der BVB-Bank sehen. Sollte auch diese Partie verloren gehen, dürfte seine Zeit aber wohl endgültig gekommen sein.

Sein Nachfolger könnte bereits feststehen: Laut Funke Mediengruppe gibt es derzeit auf der BVB-Geschäftsstelle einen großen Favoriten für die Bosz-Nachfolge: Hoffenheims Julian Nagelsmann! Wenn es nach Manager Michael Zorc geht, soll der 30-Jährige im kommenden Sommer das Traineramt in Dortmund übernehmen. Bis dahin soll eine Übergangslösung, ähnlich wie Jupp Heynckes in München, gefunden werden.

1899-Geschäftsführer Hansi Flick reagierte umgehend auf dieses Gerücht: “Dass ein außergewöhnlicher Trainer wie Julian immer wieder bei internationalen Top-Teams ins Gespräch gebracht wird, ist für uns nicht neu. Damit können wir gut umgehen. Julian hat sich langfristig an uns gebunden, und daher verfolgen wir diese Spekulationen mit einer routinierten Gelassenheit.”

Nun bringt ein weiterer Bericht zusätzlich noch einen ganz anderen Trainer beim BVB ins Gespräch!

Oder doch Wolf?

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Die Ruhr Nachrichten berichten: Borussia Dortmund hat für die mögliche Bosz-Nachfolge nicht nur den Hoffenheimer Nagelsmann im Visier, sondern auch den aktuellen Trainer vom VfB Stuttgart: Hannes Wolf!

Laut dem Blatt passe Wolf perfekt ins Anforderungsprofil der Borussia: Jung, innovativ und erfolgshungrig. Das Problem: Das Arbeitspapier des Stuttgarters läuft noch bis 2021 und der Verein ist derzeit alles andere als bereit, ihn frühzeitig ziehen zu lassen.


Also doch Nagelsmann?

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GeileTore.de findet diese Konstellation hoch spannend! Streiten sich nun tatsächlich die beiden größten Vereine Deutschlands um Julian Nagelsmann? Falls dies tatsächlich so ist, könnte es wohl kein größeres Kompliment für seine Arbeit geben. Respekt, Herr Nagelsmann!