PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Aubameyang mit der nächsten ärgerlichen Aktion

Der gesamte Sommer beim BVB gehörte was die Presse angeht lediglich zwei Personen: Thomas Tuchel und seinem Rauswurf beim BVB sowie Pierre-Emerick Aubameyang und seinem möglichen Wechsel zu einem Verein, der ihm am Ende mehr Geld auf das Konto überweisen kann.

Schlussendlich ist der Gabuner doch beim BVB geblieben – doch nach dem bisherigen Saisonverlauf würden einige BVB-Fans gerne die Zeit wieder zurückdrehen um doch noch die 70 Millionen für den Stürmer zu kassieren.

In dieser Saison konnte er bisher nicht so treffen, wie man es von ihm gewohnt war und auch intern soll es mit den Mannschaftskameraden mittlerweile einige Probleme geben.

Das liegt vor allem daran, dass die von Thomas Tuchel aufgestellte Formel nicht mehr funktioniert: Solange Aubameyang trifft, darf er sich Freiheiten herausnehmen die der Rest im BVB-Team nicht hat.

Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige Besuche in Mailand oder in Paris – selbst kurz vor spielen. Die neuste Aktion welche in diese Kerbe schlägt könnte nun jedoch das Fass zum überlaufen bringen.

Fehlte Aubameyang aufgrund von einem Disco-Besuch gegen den FC Bayern?

Nach dem Sieg gegen Hoffenheim fehlte Aubameyang beim Pokal-Kracher gegen den FC Bayern München. So trafen sich nach dem Spiel die BVB-Stars Kagawa, WEigl und Yarmolenko beim Notel-Italiener „Acqua Pazza“ und feierten im Anschluss in einem darüber liegenden Club.

Aubameyang hat danach ausgiebig getanzt und fiel im Anschluss dann gegen den FC Bayern München aus. Offiziell sprach der Club von muskulären Problemen.

Im Anschluss an das Bayern-Spiel trafen sich die BVB-Bosse Watzke und Zorc mit Trainer Stöger zum Jahresabschlussgipfel. Dort war vor allem die Rolle von Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB ein heißes Thema.

Sollte der BVB Pierre-Emerick Aubameyang halten?

(Photo credit should read CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images)

Mit dem Gabuner hat der BVB ein Problem, dem sich viele Vereine stellen müssen, wenn sie einem Star-Spieler mehr Freiheiten einräumen als anderen.

Das kann hervorragend funktionieren, solange dieser auch seine Leistung bringt. Problematisch wird es erst, wenn diese nachlässt.

Der BVB sollte sich im Sommer intensiv mit Alternativen befassen – auch wenn der Markt für gute Stürmer ein sehr schwieriger ist. Was würde den BVB allerdings zum Beispiel daran hindern 60 Millionen Euro der Dembélé-Kohle in die Hand zu nehmen und direkt einen Stürmer von Kaliber Kasper Dolberg oder sogar Timo Werner zu verpflichten?

Wenn der BVB in Deutschland tatsächlich die Nummer 2 werden und dem FC Bayern Konkurrenz machen möchte dann sind mutige Schritte notwendig.

" target="_blank">