Der Transfer-Sommer des FC Bayern München

Der FC Bayern hatte einen verhältnismäßig ruhigen Transfersommer im Gegensatz zu Borussia Dortmund auf nationaler Ebene. Auf internationaler Ebene war der Sommer sogar sehr ruhig, wenn man ihn mit Mannschaften wie Manchester City, Manchester United oder Paris Saint Germain vergleicht.

Der FC Bayern hat sich in diesem Sommer eher in die Breite verstärkt, als tatsächlich neue Superstars zu holen, die den Verein voranbringen können. Selbst bei James Rodriguez lässt sich argumentieren, dass dieser natürlich ein hervorragender Spieler ist – aber auf einem ähnlichen Level wie Thiago, Arjen Robben und Co.

Ein Umstand, den Robert Lewandowski öffentlich in einem Spieler-Interview angeklagt hat. So prophezeite er dem FC Bayern München dunkle Zeiten, wenn diese in Zukunft nicht bereit wären Spieler für mehr als 40 Millionen Euro zu verpflichten.

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Einer der Spieler der sofort hätte helfen sollen wäre Alexis Sanchez gewesen. An diesem war der FC Bayern in diesem Sommer lange dran – der Transfer hat aber am Ende nicht funktioniert und der Spieler spielt weiter an der Seite von Mesut Özil beim FC Arsenal.

In einem Interview hat Robert Lewandowski nun verraten, weshalb der FC Bayern Abstand von einer Verpflichtung genommen hat.

Robert Lewandowski und das Gehalt der Spieler

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Dass der FC Bayern sich am Ende gegen Alexis Sanchez und seine Gehaltsforderungen entschieden hat ist kein Geheimnis mehr. Robert Lewandowski hat in einem Interview nun aber auch erklärt, wie hoch die Forderungen wirklich waren.

So hätte Sanchez das komplette Gehaltsverfüge des FC Bayern München durcheinander gebracht. Sofort wären die Stars ebenfalls zu den FC Bayern-Bossen gegangen und hätten ein ähnliches Gehalt verlangt, wie auch der Chilene bekommt.

Und das auch durchaus verdient – Sanchez ist zwar auf dem Feld absolute Weltklasse, aber das sind andere Bayern-Profis nunmal auch. Und es ist kein Geheimnis, dass der FC Bayern München nicht der Club ist, wo die Superstars im Fussball das meiste Geld verdienen.

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