Uli Hoeneß verrät einige Insights

Bei der Jahreshauptversammlung konnte der FC Bayern erneut Rekordzahlen vermelden und wie jedes Jahr plauderte Uli Hoeneß ein wenig aus dem Nähkästchen.

So verriet er zum Beispiel, dass die Verhandlungen mit Sandro Wagner als Backup für Robert Lewandowski ins Wanken gekommen sind: “Ich denke, dass das auch eine Sache der Ablösesumme sein wird. Und da ist man, wie ich höre, derzeit meilenweit auseinander.So wie sich das im Moment darstellt, wird sich das ziemlich zerschlagen.”

Auch verriet er nach der Jahreshauptversammlung dass es das Ziel ist, mit Jupp Henyckes noch ein weiteres Jahr zu verlängern. Das sollen vor allem die FC Bayern-Stars fordern, welche mit Heynckes ihren großen Boss zurück bekommen haben.

Karl-Heinz Rummenigge wiederum kündigte eine veränderte Transferpolitik des FC Bayern München an. Diese zielt allerdings nicht in Richtung von Rekord-Transfers.

Rummenigge erklärt: “Wir lassen uns nicht treiben”

Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern (Photo credit should read CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images)

Karl-Heinz Rummenigge sprach zunächst offen die Problematik auf dem heutigen Transfermarkt an sowie die Systeme, die einfach nicht greifen wollen: “Die UEFA muss eine Kontrolle der Einnahmen und Ausgaben installieren, es muss eine neue Version des Financial Fairplay her, Financial Fairplay 2.0.”

Der FC Bayern werde weiter “unbeirrbar solide wirtschaften. Wir lassen uns nicht treiben, wir werden nicht panisch reagieren. Wir haben zu allem eine eigene Philosophie gefunden, das hat uns stark und erfolgreich gemacht, daran werden wir festhalten.”

Für die Zukunft kündigte er an, dass der FC Bayern in Zukunft schneller sein muss wenn es darum geht Talente zum Rekordmeister zu locken. So sind den Bayern in den letzten Jahren viele Spieler durch die Lappen gegangen.

Jupp Heynckes z.B. ärgerte sich zuletzt darüber, dass der FC Bayern bei Timo Werner nicht aktiv geworden ist. Dieser schiebt sich gerade an der Stürmer Nummer 1 in Deutschland zu werden.