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Reus äußert sich

In einem Interview mit dem Sportbuzzer hat sich BVB-Profi Marco Reus unangenehmen Fragen über die vergangene Weltmeisterschaft gestellt und auch über die Spaltung innerhalb der Mannschaft gesprochen.

Kanaken und Kartoffeln?

(Photo by Denis Doyle/Getty Images)

Hier die wichtigsten Aussagen des Interviews:

„Egal, was man Drumherum macht oder auch nicht – wir haben zum entscheidenden Zeitpunkt nicht die Leistung abgerufen, zu der wir in der Lage sind.“

„2012, 2014 oder 2016 haben sich vielleicht auch nicht alle immer super verstanden – das ist in einer Mannschaft auch ganz normal.“

„2014 wurde bei uns mit Sicherheit auch gezockt und Frankreich wurde jetzt Weltmeister, obwohl ich beispielsweise von Ousmané Dembélé weiß, dass er viele Stunden an der Playstation hockt. Jeder bei uns war immer pünktlich, wir haben gut trainiert, hatten ganz sicher kein Disziplinproblem.“

Und was ist mit den „Kartoffeln“ und „Kanaken“- Sprüchen?

„Es ist doch immer gleich: wenn wir solche Späßchen machen, heißt es, dass es im Team nicht stimmt. Wenn wir immer ernst sind, fehlt die Lockerheit. Wenn es nicht läuft, wird alles infrage gestellt.“ 

„Natürlich schaut die Gesellschaft auf uns, wir müssen Vorbilder sein und Respekt voreinander haben. Wenn beispielsweise Kinder so etwas weitertragen, ist das nicht gut – dessen sollten und müssen wir uns bewusst sein, da müssen wir aufpassen.“

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