(ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images)

Hopp legt sich mit BVB-Fans an!

Seitdem die TSG Hoffenheim im deutschen Fussball-Oberhaus angekommen ist, muss sich Mäzen Dietmar Hopp immer wieder mit Anfeindungen gegen seine Person auseinander setzen.

Besonders die Fanszene von Borussia Dortmund hat es auf den 78-Jährigen abgesehen: Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Beschimpfungen in seine Richtung aus dem BVB-Fanlager.

Auch am 12. Mai dieses Jahres kam es beim Auswärtsspiel der Dortmunder in Hoffenheim zu Schmährufen gegen den 1899-Mäzen. Borussia Dortmund musste daraufhin 10.000 Euro in die Sepp-Herberger-Stiftung des DFB zahlen und war davon ausgegangen, dass die Sache damit erledigt war.

Doch weit gefehlt: Die Polizei Waibstadt aus Baden-Württemberg gab nun bekannt, dass zusätzlich 30 Ermittlungsverfahren gegen Dortmund-Fans wegen Beleidigung eingeleitet wurden.

Die Fanhilfe Dortmund reagierte umgehend mit einem Statement!

Fanhilfe reagiert

TOBIAS SCHWARZ/AFP/Getty Images

In einem offiziellen Statement verkündete die Fanhilfe Dortmund: „Wir sind der Ansicht, dass ein solches Vorgehen vielmehr noch unsere Fankultur in ihrer Gesamtheit gefährdet. Sollte Dietmar Hopp mit seinem Vorstoß Recht bekommen, könnte dieses Modell womöglich Schule machen und somit verheerende Auswirkungen auf den Stadionbesuch der Zukunft haben. Wenn der gemeine Fan nämlich gleich strafrechtliche Konsequenzen fürchten müsste, nur weil er etwa aus der Emotion heraus den Schiedsrichter für eine Fehlentscheidung bepöbelt oder den gegnerischen Spieler beschimpft, der seinen Treffer gerade provokant vor der Südtribüne zelebriert, würde dem Fußball sein emotional-irrationaler Charakter genommen – der Charakter, der die Faszination Fußball seit jeher maßgeblich ausmacht, ob in der Bundesliga oder auf den Sportplätzen der Kreisliga C.“