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Schon wieder Bank?

Eigentlich sollte der Trainerwechsel beim BVB auch für Mario Götze ein Neuanfang werden. Im defensiv ausgerichteten System von Peter Stöger fand sich für ihn kein richtiger Platz, man hatte den Eindruck, als wollte der Trainer ihn spielen lassen, aber wisse nicht so recht wo. Unter dem angriffslustigen Favre sollte sich dies für den begnadeten Techniker ändern, so der Plan. Doch auch im offensiv ausgerichteten 4-3-3 System des Schweizers findet Götze bis dato keinen Platz und das, obwohl Favre ihm eigentlich eine gewisse Polyvalenz auf dem Feld bescheinigt.

Kein Platz im neuen System

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„Mario kann zentral spielen, er kann 4-3-3. Er kann dieses System. Er kann auch die Neuneinhalb bekleiden, aber da haben wir auch Kagawa und Marco Reus“, sagte Favre auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Eintracht. Der BVB-Coach sieht derzeit offensichtlich Götzes Konkurrenten im Mittelfeld einen Schritt weiter vorne. Der hohe Konkurrenzkampf scheint für den Weltmeister von 2014 das Hauptproblem darzustellen. „Man muss die Wahrheit sagen. Wir haben acht, neun Mittelfeldspieler“, sagt Favre zu der aktuellen Situation.

Wird doch noch alles gut?

(Photo by David Ramos/Getty Images)

Dennoch darf sich „Götzinho“, so nennt ihn sein Kumpel Marco Reus manchmal, durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen zeitnahen Einsatz für sein BVB machen. „Wir brauchen in den kommenden Wochen alle Spieler“, betont der Dortmunder Trainer und verweist damit auf die anstehenden englischen Wochen in der Liga und Champions League.

Derweil steht ein anderer Spieler kurz vor seinem Pflichtspieldebut und hat sogar gute Chancen auf einen Startelfeinsatz. „Er spielt gerne mit seinen Kollegen“, sagt Favre zu seinen neuen Stürmer Paco Alcácer und beschreibt ihn wie folgt: „Du kannst mit ihm prima kombinieren, er spürt Fußball und ist vor dem Tor geschickt.“ Gute Chancen für den Spanier also auf seinen ersten Startelfeinsatz.