(SASCHA SCHURMANN/AFP/Getty Images)

Das Problem mit den Exoten

Es ist normal, dass es in Mannschaften Spieler gibt, die sich mehr erlauben können als die anderen. Die einzige Grundvoraussetzung ist, dass diese Spieler auch dementsprechend Leistung bringen.

So hat sich zuletzt sogar Julian Draxler bei Paris Saint Germain zu Worte gemeldet und die Freiheiten von Superstar Neymar verteidigt. Auch die Mannschaft erkennt es an, dass ein sehr guter Spieler nunmal auch besonders behandelt werden muss, um diesen zu halten.

Bei Pierre-Emerick Aubameyang ist die Situation ähnlich. Trainer Thomas Tuchel hat ihm viel verziehen, solange er dann am Wochenende das wichtige 1:0 für den BVB erzielen konnte.

In Zeiten einer Krise funktioniert dieses System jedoch nicht. Auch, weil die Mannschaft die Extra-Würste für Pierre-Emerick Aubameyang an dieser Stelle deutlich kritischer sieht.

Der BVB plant dementsprechend auch bereits für die Zukunft und beschäftigt sich wieder intensiv mit der Option, dass Aubameyang zum Ende der Saison dann doch den Verein noch verlassen könnte.

Der BVB hat bereits zwei Kandidaten als Ersatz in Sicht

Laut Informationen von “Fox Sports” waren Dortmunder Scouts anwesend beim Spiel der Boca Juniors gegen Racing Club. Dabei wurden Dario Benedetto (Boca Juniors) und Lautaro Martinez (Racing Club) beobachtet.

Benedetto würde dabei die erfahrene Variante darstellen. Der 27-Jährige Angreifer konnte in dieser Saison in bisher 8 Spielen genauso viele Tore erzielen und konnte in diesem Jahr auch sein Debüt in der argentinischen Nationalmannschaft geben. Seine Ablösesumme soll bei knapp 30 Millionen Euro liegen.

Martinez wäre die junge Variante mit 20 Jahren. In 29 Spielen traf er insgesamt 10 Mal ins Schwarze bisher für Racing CLub. Eine hervorragende Bilanz für einen Youngster.

Wahrscheinlich keine schlechte Idee der BVB-Bosse sich eher auf unbekanntere Märkte zu stürzen. Ein guter Torjäger auf dem europäischen Markt ist nunmal deutlich schwieriger zu finden und kostet auch mehr.