Volker Struth verteidigt die Seite der Spielerberater

Eine Position die viel zu selten seine Perspektive auf die Dinge im Weltfussball erklären kann sind die Spielerberater

Besonders in den letzten Jahren hat der Ruf der Branche gelitten durch die omnipräsenten Persönlichkeiten wie Mino Raiola oder Jorge Mendes.

Diesen wird in Zusammenhang mit großen Transfers unsauberes Spiel vorgeworfen. So prangert Volker Struth genau diesen Umstand an. Erklärt aber auch, dass das Verhalten von Spielern wie Ousmane Dembélé beim BVB insgesamt zu einem schlechten Ruf der Spielerberater führt.

Volker Struth im Interview mit der SPORT BILD: „Ich ärgere mich darüber, dass es heißt, die Berater hätten dafür gesorgt, dass Dembélé nicht mehr zum Training kommt. Die Berater! Also auch ich. Darauf habe ich keinen Bock mehr. So ein Verhalten eines Spielers geht gar nicht. Wo soll das enden? Da könnte demnächst ein Verein sagen, dass er das Gehalt nicht mehr zahlt, wenn ein Spieler seine Leistung nicht mehr bringt oder den Klub nicht verlässt, obwohl er keine Perspektive mehr hat.“

Toni Kroos der größte Fehler der Bayern?

(Photo by Matthias Hangst/Getty Images)

Volker Struth äußerte sich ebenfalls über den Transfer von Toni Kroos zu Real Madrid. So erklärte Struth: „Wenn man die heutigen Ablösen betrachtet und sich erinnert, dass Toni für 25 Millionen gewechselt ist, kann man sagen, dass Kroos für Real das Schnäppchen des Jahrhunderts ist.“

Heißt im Umkehrschluss, dass der FC Bayern den Transfer-Fehler des Jahrhunderts mit dem Verkauf von Toni Kroos begangen hat.

Struth erklärte auch, weshalb der Transfer stattgefunden hat und Toni Kroos nicht beim FC Bayern geblieben ist: „Weil es Ende 2013 nicht zu einer Einigung mit Bayern kam, Toni unter Guardiola noch besser wurde, bei der WM in Brasilien – nicht nur für mich – der beste Spieler des Turniers war und Anfragen von Top-Klubs auf dem Tisch lagen. Das ist dann ein ganz normaler Prozess. Toni war mit dem Angebot nicht zufrieden, und somit wurden die Verhandlungen auf Eis gelegt.“


GeileTore meint: Es ist schon kurios. Toni Kroos gilt aktuell als der beste deutsche Spieler. Das Ziel des FC Bayern München ist es eigentlich, genau diesen in seinem Kader zu halten. Kroos wollte seinen Vertrag ja sogar verlängern.

Der FC Bayern war aber nicht bereit ihn zu einem der Top-Verdiener beim FC Bayern München zu machen, weshalb man sich getrennt hat.

Die Champions League Titel fährt seitdem Real Madrid ein und der FC Bayern wird die Lücke schließen müssen, die Kroos und Xabi Alonso hinterlassen haben.