Wechselt Neymar tatsächlich zu Paris Saint Germain?

Langsam scheint es klar zu sein: Der FC Barcelona verliert mit Neymar den angedachten Nachfolger von Lionel Messi an Paris Saint Germain. Dafür soll die 222 Millionen Euro Klausel aktiviert werden und darüber hinaus ein sattes Handgeld an die Familie Neymar fließen.

Seinen Mannschaftskollegen soll der Brasilianer bereits mitgeteilt haben, dass er den Wechsel vollziehen möchte. Darüber hinaus wird spekuliert, dass Neymar einen 300 Millionen Euro (!) Sponsoring-Deal als Botschafter für die WM 2022 in Katar abschließen wird.

Eine menge Kohle also, die dieser Transfer in Bewegung setzen wird. Dass auch der FC Barcelona Neymar noch eine stattliche Summe überweisen muss, geht dabei fast unter. Dabei handelt es sich hier ebenfalls nochmal um 25 Millionen Euro.

Am 31.07. wird die „Treue-Klausel“ von Neymar aktiviert

Maxisport / Shutterstock.com

Schon beim Transfer von Neymar zum FC Barcelona hat der Vater von Neymar eine menge Geld verdient. Insgesamt sollen 40 Millionen Euro alleine an den Vater des brasilianischen Superstars geflossen sein.

Eine ähnliche Komission würde wohl nochmal anstehen bei einem Wechsel zu Parsi Saint Germain. Darüber hinaus muss der FC Barcelona einen Treuebonus an den Vater ausschütten, wenn Neymar drei Jahre für den FC Barcelona gespielt hat.

Dieser Bonus ist am 31.07. fällig. Das Problem? Danach kann Neymar noch seinen Wechsel zu Paris Saint Germain durchziehen und trotzdem die 25 Millionen Euro einstreichen. Ein extrem teurer Fehler, den sich die Verantwortlichem vom FC Barcelona bei diesem Vertrag geleistet haben.

Denn eigentlich sollte diese Klausel Loyalität belohnen. Aktuell belohnt sie allerdings exakt das Gegenteil – Einen Wechsel in letzter Sekunde zu einem anderen großen Club.


GeileTore meint: Am Neymar-Transfer ist zu erkennen, was für ein „komisches“ Geschäft der Fussball manchmal ist. Dass Neymar alles dafür tut, um seinen Loyalitäts-Bonus noch zu bekommen, spricht nicht unbedingt für seinen oder den Charakter seines Vaters.

Auf der anderen Seite ist nunmal ein Vertrag ein Vertrag, der von beiden Partien unterschrieben wurde. Auch wenn sich der FC Barcelona vermutlich wünscht, dass sie diesen Bonus ein paar Wochen später datiert hätten.