(Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Abschied für Roman Weidenfeller:

Es war ein sehr emotionaler Moment gestern im Signal Iduna Park: Roman Weidenfeller verabschiedete sich in seinem letzten Heimspiel als aktiver Spieler von der Südtribüne und wurde dort von den Fans gefeiert.

Trotzdem rieben sich einige Fans verwundert die Augen: Eigentlich hätte der Torwart in der Partie gegen den FSV Mainz 05 noch eingewechselt werden sollen, um ein letztes Mal die Atmosphäre auf dem Rasen zu spüren.

Doch daraus wurde nichts! Als dritte Einwechslung entschied sich Trainer Peter Stöger nicht für den Publikumsliebling, sondern brachte stattdessen Yarmolenko in die Partie. Warum eigentlich?

Mannschaft entschuldigt sich bei Weidenfeller


Weidenfeller selbst sagte nach seinem emotionalen Abschied: „Das war komisch. Auf der einen Seite wurde ich gefeiert, auf der anderen Seite stand unsere Mannschaft ein Stück weit im Regen.“

Der Grund: Der BVB zeigte an diesem Nachmittag eine peinliche Vorstellung und verlor gegen den abstiegsbedrohten FSV Mainz 05 mit 1:2.

Deswegen entschied sich Coach Stöger dazu, kurz vor Ende der Partie noch einen offensiven Spieler auf den Platz zu schicken, als Roman Weidenfeller die letzten Minuten im Signal Iduna Park zu schenken.

Peter Stöger kommentiere das Spiel mit den Worten: „Die Mainzer sind so aufgetreten, wie man es tut, wenn man etwas ganz Großes erreichen möchte. Das haben sie uns voraus gehabt. Wenn man sich für die Champions League qualifizieren will, war es einfach zu wenig.“

Manager Michael Zorc wurde sogar noch deutlicher und bezeichnete die Leistung seines Teams mit den Worten: „zum schämen.“

Weidenfellers Teamkollege Julian Weigl entschuldigte sich später sogar bei seinem Keeper, dass die unterirdische Leistung seine letzte Einwechslung verhinderte: „Wir hätten Roman natürlich gern einen anderen Abschied bereitet. Wir hatten uns gewünscht, dass er noch mal zum Einsatz kommt. Leider haben wir die Leistung dazu nicht gebracht.“