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Bye Bye Bosz?

Es war wohl das verrückteste Ruhrpott-Derby der letzten Jahre: Borussia Dortmund spielte sich in der ersten Halbzeit in einen wahren Rausch und führte bereits nach 25 Minuten 4:0 gegen den Erzrivalen aus Gelsenkirchen. Die Schalker Fans waren geschockt – verließen teilweise vorzeitig das Stadion.

Doch sie verpassten eine der krassesten Aufholjagden der jüngere Bundesligageschichte: Schalke spielte in der zweiten Hälfte wie ausgewechselt und schaffte das Unmögliche: Sie erzielten kurz vor dem Schlusspfiff tatsächlich noch den 4:4 Ausgleich.

Der BVB hingegen zeigte sich nach dem Seitenwechsel blutleer und konditionell schwach. Zu allem Überfluss holte sich Stürmerstar Aubameyang auch noch die Gelb-Rote Karte und wird am nächsten Wochenende fehlen.

War es das?

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Vor allem eine Person wird für die desaströse zweite Hälfte gegen Schalke 04 (Endstand 4:4) verantwortlich gemacht: Dortmunds Trainer Peter Bosz. Nicht wenige fordern aus diesem Grund die sofortige Entlassung des Holländers. Doch der Verein möchte ihn auch am kommenden Samstag in Leverkusen noch auf der BVB-Bank sehen. Sollte auch diese Partie verloren gehen, dürfte seine Zeit aber wohl endgültig gekommen sein. Das scheint er mittlerweile auch selbst erkannt zu haben:  „Wir müssen jetzt Erfolg haben und ein Spiel gewinnen.“ 

Sein Nachfolger könnte bereits feststehen: Laut Funke Mediengruppe gibt es derzeit auf der BVB-Geschäftsstelle einen großen Favoriten für die Bosz-Nachfolge: Hoffenheims Julian Nagelsmann! Wenn es nach Manager Michael Zorc geht, soll der 30-Jährige im kommenden Sommer das Traineramt in Dortmund übernehmen. Bis dahin soll eine Übergangslösung, ähnlich wie Jupp Heynckes in München, gefunden werden.

Schwierig!

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GeileTore.de meint: Diese Entscheidung ist wirklich schwierig! Hätte der BVB nach dieser grandiosen erste Halbzeit den Vorsprung einfach nach Hause gerettet, wäre der Job von Peter Bosz wohl wieder für Wochen gesichert.

Aber nun ist die Situation schwieriger: In den Köpfen steckt nun einzig und allein die Tatsache, dass das Team in der zweiten Halbzeit vier Gegentore durch den FC Schalke zuließ. Und das ist alles andere als ein Bewerbungsschreiben für kommende Aufgaben.

Wir sind sehr froh, dass wir diese Entscheidung nicht treffen müssen!