Pokalkracher

Am Ende war es ein richtiger Krimi: In der DFB Pokal-Partie zwischen RB Leipzig und Bayern München konnte nach 120 Minuten kein Sieger ermittelt werden, weswegen am Ende das von vielen so verhasste Elfmeterschießen über Weiterkommen und Ausscheiden richten musste.

Den alles entscheidenden Elfmeter verschoss schließlich Leipzigs Timo Werner und ebnete den Münchnern somit den Weg ins Achtelfinale des Wettbewerbs.

Im Mittelpunkt stand jedoch auch Schiedsrichter Felix Zwayer: Er verwehrte den Leipzigern einen klaren Elfmeter und stellte kurz nach der Halbzeit Naby Keita mit Gelb-Rot vom Feld.

Es war also nichts für schwache Nerven am Mittwochabend! Das musste auch Gästetrainer Jupp Heynckes erfahren – oder was war der Grund für seine ärztliche Behandlung auf der Reservebank?

Alles gut, Jupp?

Einige Bayernfans machten sich bei den TV Bildern große Sorgen: Jupp Heynckes wurde auf der Ersatzbank der Münchner von seinem Ärzteteam behandelt – Blutspritzer waren auf seinem Hemd zu erkennen.

Nach der Partie erklärte der Bayerncoach den Vorfall: “Ich habe zu tief ins Taschentuch geschnäuzt, und dann hatte ich Nasenbluten.”

Auch Manager Karl Heinz Rummenigge gab Entwarnung: “Man muss sich um Jupp keine Sorgen machen. Er wird bei uns gut gepflegt und ist froh, dass er bei den Bayern ist.”

Böse Zungen behaupteten hingegen, Heynckes könne den Stress, den sein Job heutzutage mit sich bringt, nicht mehr richtig verarbeiten – schließlich ist die Bayernlegende bereits 72 Jahre alt!


Weiter beobachten

CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

GeileTore.de meint: Der FC Bayern darf seinem Heilsbringer nicht zu viel zumuten – so viel ist klar. Doch vielleicht war das Nasenbluten am gestrigen Abend tatsächlich einfach auf einen Schnupfen und nicht auf zu großen Stress zurück zu führen. Aber: Wir würden es weiter beobachten!