Usain Bolt und sein Engagement beim BVB

Bei FIFA 18 würde es bestimmt funktionieren: Einfach Usain Bolt und Pierre-Emerick Aubameyang vorne reinstellen und mit dem mit Abstand schnellsten Sturm aller Zeiten alle Gegner einfach überrennen.

In der Realität sieht das Ganze natürlich ganz anders aus. Jedem halbwegs informierten Fussball-Fan sollte klar sein, dass Usain Bolt mit 31 Jahren natürlich keine Zukunft im professionellen Fussball hat.

Trotzdem wird nachhaltig die Story vorangetrieben, dass Bolt über den BVB seinen Einstieg in den Profi-Fussball erzwingen möchte. Kaum eine Stimme, welche diese Aktion genau als das entlarvt, was sie eigentlich nur ist. Ein purer PR-Stunt.

Wie geht es weiter mit Bolt und dem BVB?

Usain Bolt wird ein Probetraining beim BVB bekommen. Dort möchte er dann entscheiden, wie es mit seiner Karriere weitergeht: „Wenn sie sagen, dass ich gut bin und ein bisschen Training brauche, werde ich damit weitermachen.“

Was steckt also wirklich dahinter? Sowohl Usain Bolt wie auch der BVB sind bei Puma unter Vertrag, was diese Aktion schon fast von selbst erklärt. Eine gute Gelegenheit also, den Sponsor in das Rampenlicht zu rücken.

Nach der eher verpatzten Hinrunde mit einem Trainerrauswurf müssen sich die Verantwortlichen vom BVB sowie die Fans fragen, ob solch eine Marketing-Aktion aktuell tatsächlich der Situation des Vereins hilft. Mit Pierre-Emerick Aubameyang gibt es ja bereits einen sehr schnellen Spieler im Kader, welcher die Aufmerksamkeit komplett auf sich zieht.

Der BVB soll für Bolt übrigens nur ein Sprungbrett zu Manchester United sein. So bestätigt Bolt: „Ich hab schon mit Alex Ferguson gesprochen und ihm gesagt, dass er ein gutes Wort für mich einlegen soll. Er hat gesagt, wenn ich fit und bereit bin, schaut er mal, was sich machen lässt.“

Natürlich, Herr Bolt…