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Europa League geht in die KO-Phase!

Endlich! In dieser Woche dürfen sich die Fußballfans wieder auf die Spiele in den europäischen Wettbewerben freuen. Vor allem auf das Aufeinandertreffen zwischen Real Madrid und Paris Saint Germain am morgigen Mittwoch wartet die gesamte Fußballwelt.

Doch auch in der Europa League gibt es einige spannende Partien: Unter anderem trifft in der ersten KO-Runde des Wettbewerbs Borussia Dortmund auf den italienischen Vertreter Atalanta Bergamo.

Auf Seiten der Italiener wird dabei ein Spieler stehen, der eigentlich mal bei Borussia Dortmund anfangen wollte…

Krasser Karriere-Weg

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Die Geschichte von Robin Gosens ist einmalig: 2012 spielte der 23-jährige noch in der Fußball-Landesliga am Niederrhein – am Donnerstag trifft er im Trikot von Atalanta Bergamo in der Europa League auf Borussia Dortmund.

Sein Glück kann der Spieler selber kaum fassen! Auf t-online.de sagte er im Interview: „Für mich ist das alles wie ein Traum, den ich jetzt erlebe. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich morgens beim VfL Rhede auf dem Platz stand, am Abend davor noch aus war und mit den Jungs Bierchen ohne Ende geschlürft habe. Und jetzt spiele ich gegen Klubs wie Neapel, gegen echte Weltstars.“

Dabei wäre der Spieler damals gerne zum BVB gewechselt, doch das Probetraining verlief nicht wie erhofft: „Es war ein Fiasko. Ich konnte überhaupt nicht mithalten. Kurze Zeit später stand ich wieder für Rhede auf dem Platz, da kam ein Scout von Vitesse Arnheim zu mir und fragte: ‚Ich war eigentlich wegen eines anderen Spielers hier, aber Du hast mich begeistert. Willst Du nicht mal vorbeikommen zu einem Probetraining?'“

Gosens wechselte wenig später in die Niederlande, wurde anschließend jedoch mehrfach verliehen. 2015 folgte dann der Wechsel zu Heracles Almelo und der Duchbruch zum Stammspieler. Im vergangenen Sommer zahlte Bergamo dann 900.000 Euro Ablöse und holte den Spieler in die Serie A.

Am Donnerstag trifft er nun auf den BVB: „Wir sind nicht der Favorit, aber wir können es Dortmund definitiv schwer machen. Unser Vorteil ist, dass wir das erste Spiel auswärts haben. Wenn wir da einen Punkt holen – zu Hause sind wir eine Macht.“