Zwei weitere Verletzte

Das erste Pflichtspiel der Saison 2017/18 ist Geschichte und sorgte direkt für gute Unterhaltung bei den Fußballfans: Im Duell zwischen Pokalsieger Borussia Dortmund und Meister Bayern München hieß es nach 90 interessanten Minuten 2:2. Das Elfmeterschießen musste also wenig später die Entscheidung bringen und durch einen verschossenen Strafstoß von BVB-Verteidiger Marc Bartra konnten die Münchner die Trophäe mit nach Hause nehmen.

Auf beiden Seiten mussten die Trainer viel Verletzungspech der letzten Wochen kompensieren. Doch vor allem wegen einer Personalie rieben sich die Dortmunder Fans verwundert die Augen: Spielmacher Mario Götze war nach überstandener Stoffwechselstörung eigentlich fest im BVB-Spiel eingeplant gewesen, war aber noch nicht einmal auf der Ersatzbank zu finden. Und alle im Stadion fragten sich: Was war da los?

Die Begründung war harmloser als befürchtet: Götze leidet seit Tagen an Rückenschmerzen  und musste aus dem selben Grund bereits am Freitag mit dem Training aussetzen. Das Supercup-Finale kam anschließend einfach zu früh für den Nationalspieler. Götze, der bisher die kompletten vier Wochen Vorbereitung ohne Probleme überstanden hatte, wird am kommenden Wochenende im Pokal schon wieder zurück erwartet.

Doch nur einen Tag musste Trainer Bosz zwei weitere Rückschläge hinnehmen, da sich folgende Stars verletzten und in den nächsten Wochen ausfallen werden:

Rode und Toprak fallen aus

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Zunächst zog sich Sebastian Rode im Supercup gegen den FC Bayern einen Muskelfaserriss zu und wird voraussichtlich zehn Tage ausfallen. Damit steht der Spieler am Wochenende in der ersten Runde des DFB-Pokals nicht zur Verfügung.

BVB-Verteidiger Ömer Toprak traf es einen Tag später: Im Testspiel gegen Rot Weiß Erfurt brach sich der Neuzugang die Nase und viel für die folgenden Trainingseinheiten aus. Bei dem Ex-Leverkusener sei laut Vereinsangaben ein Einsatz mit entsprechender Maske jedoch am Wochenende möglich.


Bitter!

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GeileTore.de weiß: Für beide Spieler kommen die Ausfallzeiten zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Sowohl Toprak, als auch Rode müssen sich eigentlich in den letzten Tagen vor dem Ligastart im Traininig beweisen, um überhaupt eine Chance auf die Startelf zu haben. Diese Möglichkeit wird ihnen jetzt genommen.

Da im Falle von Sebastian Rode auf ein Transfer zur Debatte stand, macht die Sache doppelt bitter. Denn: Verletzte Spieler sind besonders schwer zu vermitteln und da das Transferfenster in drei Wochen schließt, muss sich der Ex-Münchner wohl mit seinem Schicksal der BVB-Ersatzbank anfreunden.