Der BVB und das bittere CL-Aus

Am Ende musste sich der BVB mit mageren zwei Punkten aus der Champions League verabschieden. Viel zu wenig für einen Club mit den Ambitionen der Borussen.

Leider muss man nach knapp der Hälfte der Saison nun feststellen, dass das System Peter Bosz nicht greift. Wir sprechen wir hier mehr von einer Anpassungs-Phase sondern die BVB-Bosse diskutieren mittlerweile eher darüber, ob der Niederländer nicht ein großer Fehlgriff war.

Die letzte große Krise war diejenige unter Jürgen Klopp. Dieser hatte zum richtigen Zeitpunkt die Größe seinen Hut zu ziehen, um eine Schlammschlacht zu vermeiden.

Mit Thomas Tuchel wiederum stimmte der sportliche Erfolg auf jeden Fall – aber die Kommunikation zwischen Trainer, Mannschaft und Führungsriege funktioniere nicht.

Das Aus in der Champions League hilft dem FC Bayern

Der BVB hat sich mit dem Champions League Aus in der Gruppenphase nun sogar doppelt bestraft. Als einziger Vertreter in der Champions League der noch übrig ist kassiert der FC Bayern jetzt bereits sicher 29 Millionen Euro.

Das sind jetzt schon knapp 6 Millionen Euro mehr als in der letzten Saison, als der FC Bayern gegen Real Madrid im Viertelfinale der Champions League scheiterte.

Damit wird die finanzielle Schere zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern automatisch um knapp 10 Millionen Euro größer.

Gut, dass der BVB erst vor der Saison durch den Verkauf von Ousmane Dembélé einiges an Geld zurücklegen konnte, um auf diese Saison zu reagieren…