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Geldregen auch bei den Gunners

Die Premier League steht im Fussball wie keine zweite Liga für den modernen Kapitalismus. Ein Fernsehdeal nach dem anderen stellt Rekorde in Milliardenhöhe auf. Kaum ein Verein kann ohne großen Investoren mithalten im Konzert der großen Klubs. Nun könnte es für Arsene Wenger und seine Gunners bald finanziell noch einen gewaltigen Schritt nach vorne gehen.

Afrikas reichster Mann will einsteigen

Der Nigerianer Aliko Dangote hatte bereits im Vorjahr angekündigt, den Verein aus Londons Norden kaufen zu wollen. Nun hat er auch einen konkreten Zeitplan vorgestellt: In spätestens drei oder vier Jahren soll ihm der Arsenal FC gehören.

„Das Problem ist nur, dass wir derzeit noch viel Gegenwind haben. Den muss ich aus dem Weg schaffen, damit wir mit Rückenwind voranschreiten können.“

Das Vermögen des Mannes wird auf 10,9 Milliarden Euro geschätzt, was ihn zu Afrikas reichsten Mann überhaupt macht.

Das große Ziel heißt: Meisterschaft! „Es geht mir nicht darum, Arsenal zu kaufen und dann alles so weiter laufen zu lassen, wie zuvor. Es geht darum, Arsenal zu kaufen und die Dinge umzudrehen.“

Die große Frage: Droht England ein zweites Manchester City? Wird auch Arsenal bald zu einem seelenlosen Spielzeug eines reichen Mannes? Wir würden das ziemlich schade finden…