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Aufatmen bei den türkischen Fans

Der türkische Fussball ist in den letzten Jahren immer wieder durch negative Schlagzeilen in der Öffentlichkeit aufgetaucht: Obwohl sich auch immer wieder absolute Top-Spieler für eine Wechsel in die Türkei entschieden, warfen Spielmanipulationen, Korruption und nicht zuletzt Ausschreitungen von unterschiedlichen Fanlagern kein gutes Bild auf die Süper Lig.

Leere Ränge beim Derby

Die Folge: Viele Fans blieben den Stadien fern – die meisten davon freiwillig. Doch auch die Liga selbst sorgte für leere Ränge: Bei den brisanten Istanbuler Derbys etwa durften aus Sicherheitsgründen jahrelang keine Auswärtsfans anreisen, um ihre Mannschaft in den wichtigsten Spielen der Saison zu unterstützen.

Doch damit ist jetzt Schluss: Ab sofort dürfen auch Fans der Istanbuler-Klubs wieder reisen – und zwar zu jedem Spiel.

Als erstes kommt der Podolski-Klub Galatasaray in den Genuss, der am Samstag beim Gastspiel gegen Besiktas rund 2000 Fans mitbringen darf.

Ob nach dem Spiel dann alles ruhig bleibt, wird von Verband und Politik mit Spannung erwartet. Das Land, welches ohnehin durch die brisante politische Lage in der Region durch Krisen erschüttert wird, kann weitere negative Schlagzeilen nicht wirklich gebrauchen…