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Dembele-Wechsel fix?

Den gesamten Sommer über gab es für die deutschen Fußballfans eigentlich nur einen Namen, mit dem sich die Medienwelt beschäftigte: BVB-Stürmer Aubameyang. Einige Wochen fragten sich die Beobachter lediglich, wohin der Gabuner wechseln wird und für wie viel Geld der Transfer über die Bühne gehen wird.

Gegenüber der WAZ kommentierte BVB-Manager Michael Zorc dieses Theater rückblickend mit einem Schmunzeln: „Pierre-Emerick Aubameyang hat im Juni und Juli angeblich achtmal den Verein gewechselt und im Supercup gegen die Bayern – oh Wunder – hat er für uns getroffen.“

Es gilt mittlerweile als sicher, dass der Gabuner in Dortmund bleiben wird. Doch nun hat der Verein die nächste Großbaustelle: Durch den unglaublichen Transfer von Barcelona-Star Neymar zu Paris Saint Germain, suchen die Katalanen nun händeringend einen Nachfolger und haben diesen scheinbar bei Borussia Dortmund gefunden: Ousmane Dembele soll für über 100 Millionen zu den Spaniern wechseln – am liebsten bereits diese Woche.

Französische Medien bewerteten den Transfer bereits als fix – doch nun spricht BVB-Manager Zorc endlich Klartext!

Für 100 Millionen zum FC Barcelona?

(Photo by Deniz Calagan/Getty Images)

Die angebliche Einigung zwischen dem FC Barcelona und seinem Spieler Dembele kommentierre Zorc in der WAZ knapp: „Davon weiß ich nichts.“

Geschäftsführer Hans Joachim Watzke gibt jedoch zu, dass sich der Verein mit diesem Angebot auseinandersetzt und ergänzt: „Das ist immer eine Ermessensentscheidung der Geschäftsführung. Auf der einen Seite steht das Geld durch eine Ablösesumme. Auf der anderen Seite ist aber auch möglich, dass man mit einem Spieler X in den nächsten Jahren viel Geld verdient.“

Speziell auf Dembele wollte der BVB-Boss jedoch nicht eingehen: „Wir werden das nicht kommentieren, weil uns die ganzen Kommentare kein bisschen weiterbringen.“


Steht Wechsel kurz bevor?

(NORBERT SCHMIDT/AFP/Getty Images)

GeileTore.de meint: Einen 20-Jährigen Dembele für mehr als 100 Millionen Euro aus Dortmund zu verpflichten ist einfach nur noch lächerlich. Der Spieler hat enormes Potential, aber ebenfalls noch immer wahnsinnig viel zu lernen. Alles über 30 Millionen wäre in der aktuellen Entwicklungsstufe eine viel zu hohe Summe.

Wir vermuten jedoch, dass sich das Wechseltheater noch bis zum Ende des Monats hinziehen wird. Vielleicht können wir uns im September dann endlich wieder auf den Sport konzentrieren.