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Der boomende Fussball-Markt in den USA

In den letzten Jahren hat der Fussball in den USA ein rapides Wachstum hingelegt. Seit der WM 1990 waren die Amerikaner bei jeder Weltmeisterschaft dabei und richteten ein Turnier sogar selbst schon aus. Eine nächste Bewerbung liegt bereits in der Schublade.

Vor allem 2014 machte sich auch das Public Viewing in den USA breit und die Bevölkerung fand Gefallen daran, ihrer Mannschaft im Turnier zuzujubeln.

Auch der FC Bayern München hat das Potenzial bereits erkannt und hat in News York mittlerweile ein eigenes Büro eröffnet.

Der US-Sender Fox zahlte sogar insgesamt 400 Millionen Euro für die Rechte die WM 2018 übertragen zu dürfen. Dann kam das Spiel gegen Panama und das WM-Aus für die US-Amerikaner nach einem bizarren Phantomtor.

Der USA-Plan der Dortmunder erhält einen empfindlichen Dämpfer

(Photo by Lintao Zhang/Getty Images)

Auch der BVB wollte am boomenden Markt der US-Amerikaner groß partizipieren. Diese Hoffnung trug natürlich den Namen Christian Pulisic. Der 19-Jährige ist der große Hoffnungsträger der Amerikaner und auch eines der verheißungsvollsten Talente der Welt.

Die Aktivitäten auf dem US-Markt waren für den BVB deshalb relativ schnell eingegrenzt. Die Dortmunder haben den kommenden Superstar eines groß boomenden Fussball-Marktes in ihren Reihen.

Das WM-Aus ist nun der Dämpfer, den keiner benötigt hat. Erst zur WM 2022 können die US-Amerikaner sich erneut qualifizieren. Das sind 5 Jahre, welche das Wachstum im Markt enorm bremsen werden.

Fox erklärte schnell, dass das WM-Aus natürlich keinen Einfluss auf die Leidenschaft am Fussball haben werden. Die Einschaltquoten werden jedoch ein Problem werden. Natürlich gibt es gewaltige Unterschiede zwischen Spielen wo die eigene Nationalmannschaft beteiligt ist und Spielen ohne US-Beteiligung.

So waren 2014 die Männer von Jürgen Klinsmann für rund ein Viertel der Einschaltquoten verantwortlich. Das wird 2018 nicht der Fall sein.