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Welches Spiel treibt Ousmane Dembélé

Es ist traurig, dass Dembélé es in Rekord-Zeit geschafft hat nicht nur die BVB-Bosse zu verärgern, sondern auch die BVB-Fans. Aktuell steht er für alles, was schlecht im Fussball läuft.

Ein Vertrag über 5 Jahre ist nichts mehr wert sondern es zählen nur noch Gelegenheiten. Treue und Dankbarkeit sind Werte, die im aktuellen Sport keinen Platz mehr haben. Genau das Gegenteil also von dem, was die Fans in diesen Sport hinein investieren.

Kaum klopft dann der große FC Barcelona an sind nach einem Jahr alle Treuebekenntnisse vergessen und das große Geld soll dann in Zukunft in Spanien verdient werden.

Dass ein Spieler dabei einen Wechsel-Wunsch äußert ist nicht das Problem – das hat Pierre-Emerick Aubameyang schließlich auch getan. Aber während dieser sich dabei professionell verhalten hat, fährt Dembélé lieber die Kinder-Taktik des Fernbleibens beim Training.

Nicht unwahrscheinlich aktuell, dass Dembélé das „Sprungbrett“ BVB nun also nach einem Jahr bereits wieder verlässt.

Weshalb Carlo Ancelotti die Situation richtig einschätzt

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Auf den Transfer-Wahnsinn angesprochen behielt Carlo Ancelotti wie immer einen kühlen Kopf. Schließlich hat er schon so ziemlich jedes Haifischbecken mitgemacht und erlebt, dass es im Fussball gibt.

So sei der Franzose laut dem Italiener natürlich ein fantastischer Spieler, aber: „Borussia Dortmund ist sehr gefährlich und der beste Gegner – mit oder ohne Dembélé. Wenn ein Spieler nicht mehr für den Verein spielen will, dann soll er gehen.“

Und damit hat Carlo Ancelotti Recht. Der BVB ist größer als ein 20-Jähriger Spieler, dem ein Berater gerade den Kopf verdreht. Mit Spielern wie Andre Schürrle, Maximillian Philipps und Christian Pulisic hat der BVB viele weitere Spieler, die sich deutlich mehr mit dem Verein identifizieren.

Diese haben am Ende vielleicht nicht die gleiche Qualität wie Dembélé, aber schlecht kicken können sie auch nicht.

Der BVB wäre nicht schlecht aufgestellt mit diesen Spielern auf den Außen und darüber hinaus mehr als 100 Millionen Euro zusätzlich auf der Bank.

  • Christel Keuntje

    A. sollte sich lieber mal mit seinem Chef abstimmen, der genau das Gegenteil gesagt hat. 😂