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Der BVB und seine überragende Transfer-Strategie

Dass Borussia Dortmund mit Ousmane Dembélé einen gigantischen Gewinn eingefahren hat ist kein Geheimnis. Der Franzose stand lediglich ein Jahr unter Vertrag beim BVB und das Ergebnis ist, dass die “Neymar-Kohle” aus Paris über Barcelona direkt an Hans-Joachim Watzke und Co. weitergeleitet wurde.

Nur ein Beispiel für die Kluge hat, mit der die BVB-Bosse den Verein nicht nur aus Schulden geführt sondern zu einem mittlerweile wohlhabenden Club gemacht haben.

Das Geld wird indes immer sehr klug reinvestiert – so ist der verhältnismäßig günstige Yarmolenko direkt eingeschlagen und konnte den BVB-Kader verstärken. Auch Maximillian Philipps weist bisher eine hervorragende Saison im Dress der Schwarz-Gelben auf.

Mit zwei weiteren Spielern, welche beim BVB nicht einmal überzeugt haben, machen die Dortmunder nun sogar auch noch Gewinn.

Emre Mor und Mikel Merino verlassen die Dortmunder

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Das große Potenzial der Spieler welche der BVB verpflichtet zeigt sich gut am Beispiel Mikel Merino.

Dieser kam als U19-Europameister zum BVB und hat lediglich 3,75 Millionen Euro gekostet. Unter Thomas Tuchel bekam er jedoch keinen Fuß auf den Boden und wurde an Newcastle United abgegeben, wo er sich als Stammspieler etablieren konnte.

Eine hervorragende Nachricht für die Dortmunder – Denn Merino hat so die Mindestanzahl seiner Spiele erfüllt und die Dortmunder bekommen für den Spanier nun insgesamt 10 Millionen Euro vom Premiere League Verein überwiesen. Ein satter Gewinn für einen Flop.

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Auch Emre Mor wurde beispielsweise für 10 Millionen Euro aus Dänemark verpflichtet und nun für insgesamt 13 Millionen an Celta Vigo weiterverkauft.

Die Dortmunder nutzen hier ihren mittlerweile hervorragenden Ruf, um Spieler mit viel Potenzial selbst bei geringer Leistung weiter zu verkaufen. Ein Spieler der beim BVB scheitert gilt nicht als verbrannt. Das kennt man eigentlich nur von Clubs wie dem FC Bayern oder Real Madrid.

Der BVB ist ein echter Weltverein geworden.