Trainerwechsel und die Folgen

Dass ein Trainer auf einen Spielerwechsel einen großen Einfluss haben kann beweist nicht zuletzt eine Personalie wie Jose Mourinho gerade bei Manchester United. Während Louis Van Gaal und David Moyes Probleme hatten irgendeinen Star zum eigentlich großen Verein zu locken, brachte Mourinho quasi als Antrittsgeschenk gleich Paul Pogba und Zlatan Ibrahimovic mit.

Auch Thiago wäre vermutlich nicht zum FC Bayern München gewechselt, wenn Pep Guardiola sich nicht persönlich um ihn bemüht hat. Ärgerlich wird es dann natürlich, wenn ein Trainer sich um einen Spieler bemüht, dieser aber in der nächsten Saison dann gar nicht mehr auf dem Chefsessel sitzt.

Eine Situation, der sich nun ein paar BVB-Profis gegenüber gestellt sehen.

Wie geht es mit Ömar Toprak weiter?

Ömar Toprak gab kürzlich selbst in einem Interview zu, dass er vor allem wegen Thomas Tuchel zum BVB gewechselt ist. Über den Abgang von Thomas Tuchel sagte er:

„Das stimmt mich nicht nachdenklich. Er wollte mich unbedingt haben, aber ich habe mich letztlich für den Verein entschieden. Ich habe die Ausstiegsklausel bewusst für den BVB gezogen und mich auch relativ früh positioniert.“

Das Problem? Peter Bosz bevorzugt Innenverteidiger, die stark mit dem Ball am Fuß sind. Das sorgt quasi dafür, dass Marc Bartra gesetzt ist in der BVB Innenverteidigung. Schwer vorstellbar darüber hinaus, dass Sokratis seinen Stammplatz abgeben wird.

Pessimistisch blickt Toprak deshalb in seine Zukunft beim BVB. Darauf angesprochen, was nun seine Rolle beim BVB sein wird:

„Das wird man sehen. In Leverkusen war ich Stammspieler und Vize-Kapitän, aber genau deshalb bin ich auch diesen Schritt gegangen. Ich habe eine neue Herausforderung gesucht, um mich persönlich und fußballerisch weiterzuentwickeln.“


GeileTore meint: Es wird wirklich schwierig für Ömar Toprak in der nächsten Saison beim BVB. Solange sich keiner der beiden gesetzten Innenverteidiger verletzt oder eine unerklärliche Formschwäche an den Tag legt wird Toprak auf der Bank Platz nehmen unter Peter Bosz.

Ein Wechsel, den Toprak sich ganz sich anders vorgestellt hat.