Dembele suspendiert

Es geht endlich wieder los! Am Wochenende trifft der BVB im DFB Pokal auf den FC Rielasingen-Arlen aus der sechsten Liga. Alles andere als ein deutlicher Sieg wäre dabei eine herbe Enttäuschung für alle Fans der Borussia.

Neben vielen Verletzten wird jedoch ein weiterer Star nicht auf dem Feld stehen: Ousmane Dembele wurde von Borussia Dortmund für dieses Spiel suspendiert. Der Grund: Der Franzose war dem Training seiner Mannschaft absichtlich fern geblieben, als bekannt wurde, dass die ersten Gespräche über einen Wechsel zum FC Barcelona scheiterten.

Ob der Transfer nun doch noch zustande kommt, steht weiterhin in den Sternen. Sicher ist jedoch: Sollte Dembele tatsächlich die Neymar-Nachfolge antreten, klingeln nicht nur in Dortmund die Kassen: Auch sein Ex-Verein Stade Rennes würde enorm verdienen!

Stade Rennes kassiert ab

(NORBERT SCHMIDT/AFP/Getty Images)

Erst im letzten Sommer wechselte der französische Nationalspieler von Stade Rennes für 15 Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Bei den aktuell gehandelten Summen hat der Spieler seinen Marktwert also innerhalb von nur einem Jahr verzehnfacht, denn: Bis zu 150 Millionen werden derzeit vom BVB für den Spieler gefordert.

Eine absolute Hammer-Summe! Doch Dortmund weiß: Die Katalanen haben durch den Neymar-Deal derzeit ein prall gefülltes Konto und müssen zusätzlich dringend einen hochkarätigen Nachfolger präsentieren.

Aus der Ferne beobachtet Dembeles Ex-Verein Stade Rennes den Irrsin ebenfalls mit viel Interesse: Der französische Klub würde laut lokalen Medien bei einem Verkauf rund 25% der Transfersumme einsacken! Bei 150 Millionen Euro würden somit schlappe 37,5 Millionen Euro zum Ex-Verein des Franzosen wandern.

Laut neuesten Informationen der Bild können die Franzosen zwar „nur“ maximal 20 Millionen erhalten, für Stade Rennes ist jedoch auch diese Summe ein riesiger Batzen Geld.


Was ein Irrsinn!

(PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

GeileTore.de meint: Bei diesen Zahlen wird uns ganz schwindelig! Der Transferwahnsinn um Ousmane Dembele nimmt immer kuriosere Formen an. Plötzlich verdienen wahnsinnig viele Parteien an einem möglichen Wechsel des Franzosen. Von den Beratern wollen wir gar nicht erst anfangen.

Wir können uns derzeit nicht wirklich vorstellen, dass der Spieler in der kommenden Saison noch beim BVB spielen wird. Die Suspendierung durch die Vereinsführung zeigt: Die Geduld ist auch hier am Ende.

Abzuwarten bleibt, ob der FC Barcelona sein Angebot noch einmal aufbessern wird, oder nicht. Ein anderer Verein würde diese irrsinnige Summe auf absehbare Zeit sicherlich nicht bezahlen und der BVB würde mit einem unzufriedenen Dembele sicherlich ebenfalls nicht viel Freude haben.