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Hans-Joachim Watzke und die turbulente letzte Saison

Die letzte Saison beim BVB hat sich für alle Spieler, den Trainer Thomas Tuchel und auch die Geschäftsführung härter angefühlt, als einem von außen vielleicht bewusst war. Nicht nur die Geschichte mit dem Anschlag hat den Club beschäftigt – natürlich auch das erzwungene Aus von Thomas Tuchel trotz der sportlich eigentlich hervorragenden Saison.

In einem Interview mit dem Kicker äußerte sich Hans-Joachim Watzke nun so offen wie noch nie zu der letzten Saison.

Vor allem sein Interview vor dem Spiel gegen TSG Hoffenheim, als er Thomas Tuchel öffentlich kritisierte, brachte auch ihm viel Unmut ein. 

Hans-Joachim Watzke dazu: “Ich würde es genauso wieder machen – zum Wohle des Klubs. Wir haben anschließend kein Spiel mehr verloren, uns direkt für die Champions League qualifiziert und den Pokal geholt.”

Auch zu seiner eigenen Zukunft äußerte sich der BVB-Geschäftsführer.

Hans-Joachim Watzke hat intensiv über Rücktritt nachgedacht

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Der Borussia-Boss räumte im Kicker Interview ein, dass er womöglich zurückgetreten wäre, hätte der BVB das Pokal-Finale gegen Eintracht Frankfurt verloren: “Zumindest hätte ich mir intensiv Gedanken gemacht.”

Die vergangene Saison war für Watzke nunmal äußerst kompliziert. Vor allem als er Morddrohungen erhielt war er demnach kurz vor dem Rücktritt.

Der Vertrag von Hans-Joachim Watzke geht noch bis zum 31. Dezember 2019. Er möchte sich zuvor mit Präsident Reinhard Rauball besprechen, wie die Zukunft des Clubs aussehen soll.

Hans-Joachim Watzke zu seiner Zukunft: “Ich mache das so lange, wie ich das Gefühl habe, dass es mir Freude macht.”


GeileTore meint: Das wäre der schlimmste Verlust der letzten Jahre für den BVB, wenn Hans-Joachim Watzke das Amt aufgeben würde. Schlimmer als Thomas Tuchel, Jürgen Klopp, Mats Hummels und Co.

Die BVB-Fans können nur hoffen, dass Watzke die Lust am Verein nicht verliert und weiter macht.