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Läuft beim BVB!

Für Borussia Dortmund hätte die Saison kaum besser starten können: Beim 1:2 Auswärtssieg in Augsburg konnte der neue BVB-Trainer Peter Bost sogar einen neuen Vereinsrekord aufstellen. Denn: Noch nie zuvor gelang es einem Dortmunder Coach, aus den ersten sieben Spielen sechs Mal als Sieger vom Feld zu gehen.

Die Abwehr steht und die Offensive zeigt, dass sie auch ohne Ousmane Dembele bestens funktioniert. So geht der BVB nun mit viel Selbstbewusstsein in die nächsten Wochen, die einige Weichen sowohl in der Liga, als auch in der Champions League, stellen werden.

In der kommenden Länderspielpause wollen die Schwarz-Gelben nun in Ruhe analysieren, was das Team eventuell sogar noch besser machen könnte.

Für Wirbel sorgt in diesen Tagen nur einer: BVB-Manager Michael Zorc konnte sich einen Seitenhieb Richtung Bayern München nicht verkneifen.

Zorc teilt aus

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In einem Interview mit dem Portal BVBtotal äußerte sich Zorc über den Neuzugang Jadon Sancho: “Riesentalent – eines der größten Talente seines Jahrgangs in England. Ich bin mir sehr sicher, dass wir in den nächsten Jahren noch viel Freude an ihm haben werden.”

Doch im selben Atemzug konnte er sich einen deftigen Seitenhieb in Richtung FC Bayern nicht verkneifen: “Wir reden nicht nur davon, Talente einzubinden, sondern praktizieren es. Wir bilden die jungen Spieler weiter aus und lassen sie auf hohem Niveau spielen.”

Kurz danach stelle Zorc klar, dass Sancho beim deutschen Rekordmeister wohl auf der Bank gelandet wäre, ohne große Chancen auf Spielpraxis. Beim BVB sehe die Situation komplett anders aus und machte dies an den Beispielen Julian Weigl, Christian Pulisic und Ousmane Dembele deutlich.


Hat er Recht?

(PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

GeileTore.de meint: Jordan Sancho hätte es ohne Frage in München um einiges schwerer als in Dortmund. Aber: Noch hat der Spieler keine Sekunde für den BVB gespielt – bisher fehlt sogar die Freigabe, um ihn überhaupt einsetzen zu dürfen.

Wir finden: Bei Sancho sollte man sich erst einmal gedulden, ob der Spieler überhaupt die versprochenen Einsatzzeiten erhalten wird. Danach kann dann geurteilt werdem, ob der Engländer mit seiner Vereinswahl alles richtig gemacht hat oder nicht.