(SASCHA SCHUERMANN/AFP/Getty Images)

Ist der BVB-Kader zu groß?

Der BVB konnte in dieser Transfer-Phase nicht alle Spieler loswerden, die der Verein bei einem passenden Angebot gerne abgegeben hätte. Dazu zählen zum Beispiel Spieler wie Neven Subotic, Sebastian Rode oder Eric Durm.

Doch nachdem der Transfermarkt geschlossen ist verweilt das Trio weiter beim BVB und kämpft unter Peter Bosz um Einsatzzeiten. Dass die Spieler diese auch unter Bosz bekommen gilt als unwahrscheinlich.

Ein Zustand, den Ottmar Hitzfeld öffentlich anprangerte: “So viele Spieler habe ich nie in meinem Kader gehabt, weder in Dortmund noch beim FC Bayern.”

So hält Hitzfeld einen Kader mit 24-25 Spielern für optimal. Der BVB hat aktuell jedoch 29 Profis im Kader. Das würde es dem Trainer schwer machen, allen Spielern gerecht zu werden.

Nicht bekannt wurde bisher, dass ein weiterer Spieler hätte abgegeben werden sollen und laut der englischen Zeitung “The Sun” auch dem Premiere League Verein West Ham United angeboten wurde.

Wollte der BVB Andre Schürrle los werden?

Laut The Sun wollte der BVB Andre Schürrle an West Ham United mit einer Ausstiegsklausel anbieten für insgesamt 28,5 Millionen Euro. West Ham selbst entschied sich jedoch seinen Fokus auf den Portugiesen William Carvalho zu legen. Ein Deal der scheiterte.

Für Schürrle selbst wäre es ein Comeback in die Premiere League gewesen. Schließlich stand er zwischen 2013 und 2015 beim FC Chelsea unter Vertrag und konnte dort 65 Partien bestreiten.

Seine Zeit beim BVB darf bisher als unglücklich bezeichnet werden. Nie konnte er seiner hohen Ablösesumme gerecht werden auch bedingt durch Verletzungen. Der BVB scheint diesen Fehler nun korrigieren zu wollen…


GeileTore meint: Andre Schürrle ist mittlerweile 28 Jahre alt. Kein Talent mehr sondern ein gestandener Bundesliga-Profi. Jedoch konnte Schürrle sein Potential nie so entfalten, wie es viele Experten sich erhofft haben.

Auch der BVB sieht in Schürrle anscheinend keinen Spieler mehr, auf den sich der Verein verlassen kann. So wurde mit Yarmolenko direkt ein Ersatz für den Abgang von Dembélé verpflichtet. Dieser steht in der Hackordnung beim BVB direkt über Schürrle.

Der BVB und Andre Schürrle: Das könnte bereits jetzt ein gescheitertes Unterfangen sein…