Peter Bosz wirbelt den BVB durcheinander

Auch wenn der Tenor zu Anfang noch war, dass Thomas Tuchel und Peter Bosz als Trainertypen gar nicht so verschieden sind – die ersten Aussagen der BVB-Profis lassen auf das Gegenteil schließen.

So stellte bereits Marcel Schmelzer nach dem Spiel gegen den japanischen Club Urawa Reds fest, dass Peter Bosz von seiner Spielidee eher mit Jürgen Klopp zu vergleichen ist, als mit Thomas Tuchel. So gab dieser zu Protokoll:

„Ich fand schon, dass das der nächste Schritt war. Beim Attackieren des Gegners waren wir viel besser. Der Trainer möchte nicht, dass der Gegner so lange den Ball hat. Unter Jürgen Klopp haben wir ähnlich gespielt.“

Deshalb ist die aktuelle Vorbereitungszeit entscheidend, da die aktuell fitten Spieler sich früher an das System Bosz gewöhnen können. Verletzte Stars werden sich erstmal zurechtfinden müssen. Für einen Spieler macht Peter Bosz jedoch eine Ausnahme.

Julian Weigl als zentrale Personalie in den Plänen von Peter Bosz

( CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images)

Erst vor kurzem gab Julian Weigl bekannt, dass seine Reha bisher optimal verlaufe und er plant nach der Länderspielpause Anfang September wieder in das Teamtraining einsteigen zu wollen.

Peter Bosz weiß um die Qualitäten seines zentralen Mittelfeldspielers und verwendet extra Zeit darauf, ihm trotz seiner Verletzung bereits das neue Spielsystem nahe zu legen.

So stellte auch bereits Weigl Veränderungen unter dem neuen Trainer fest:

„Seine Philosophie ist, dass wir sehr, sehr hoch pressen und dem Gegner keine Ruhe lassen. Dass wir offensiv spielen wollen. Ich habe in den Sitzungen schon gesehen, dass der zentrale Mittelfeldspieler etwas weiter vorne ist. Ich denke, dass ich da auch eher mal in der Lage sein werde, den entscheidenden Pass zu spielen oder mal ein Tor zu schießen.“


GeileTore meint: Julian Weigl wird sich auch unter Peter Bosz keine Sorgen machen müssen, dass sein Stammplatz in Gefahr ist. Zu wichtig ist er dafür bezogen auf die Grundstruktur einer Mannschaft.

Ähnlich wie Toni Kroos verfügt Weigl über eine außergewöhnlich hohe Spielintelligenz, die jeder Trainer gerne in seinem zentralen Mittelfeld weiß.

Mahmoud Dahoud wiederum wird es schwierig haben einen Platz in der ersten Elf zu finden.