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Neue Besen kehren gut?

Peter Bosz hat beim BVB trotz dem 0:0 gegen den SC Freiburg einen hervorragenden Start hingelegt. Die Profis mögen den Niederländer.

Alleine, weil er einige unbeliebte Regeln unter Thomas Tuchel abgeschafft hat:

  • Die Spieler dürfen wieder essen was sie wollen! Thomas Tuchel achtete streng darauf, wie die Spieler sich ernährt haben. Peter Bosz lässt es lockerer angehen. Die Spieler sind selbst dafür verantwortlich, sich gut zu ernähren
  • Ein festes System. Unter Thomas Tuchel wurde ähnlich wie bei Pep Guardiola das Spielsystem regelmäßig auch innerhalb von Spielen umgestellt. Peter Bosz achtet streng auf ein 4-3-3, welches es einzuhalten gilt.
  • Keine Kritik mehr an Einzelspielern vor versammelter Mannschaft. Während Thomas Tuchel auch einzelne Spieler im Training kritisierte, zitiert Peter Bosz diese zum Einzelgespräch in sein Büro.

Die Spieler zahlen es ihm bisher mit Leistung und Vertrauen zurück. Vor allem hat Peter Bosz ein Problem des BVB in den Griff bekommen, an dem sich Thomas Tuchel lange abgearbeitet hat.

Die Defensive unter Peter Bosz steht bisher hervorragend

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Bisher hat Peter Bosz noch kein einziges Gegentor in der Bundesliga kassiert. In der letzten Saison hatte Thomas Tuchel noch mit 40 Gegentoren zu kämpfen.

Zuletzt konnte der BVB im Jahr 2001/02 mit null Gegentoren nach drei Spieltagen glänzen. Der hervorragende Trend in der Abwehr ist also nicht zu leugnen.

Die Viererkette präsentiert sich bisher sehr stabil. Den Gegenspielern fällt es auffällig schwer, hinter das Bollwerk rund um Sokratis, Sahin, Zagadou und Co. vorzustoßen.

Selbst Ausfälle wie die von Marc Bartra oder Marcel Schmelzer haben daran nichts geändert. Aktuell stimmt das System und die Abwehrspieler fühlen sich wohl darin.

Natürlich bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend auch für den Rest der Saison fortsetzt. Denn wie der SC Freiburg auch gezeigt hat, muss Peter Bosz noch eine vernünftige Balance gemeinsam mit der Offensive finden.

Tendenz trotzdem: Positiv!