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Watzke teilt aus:

Für Hans Joachim Watzke und seinen BVB geht ein turbulentes Jahr zu Ende: Auf den Gewinn des DFB Pokals im Mai folgte die Trennung von Trainer Thomas Tuchel und das Transfer-Theater um Ousmane Dembele.

In der neuen Saison sah anschließend alles danach aus, als würden die Dortmunder sich unter Neu-Coach Peter Bosz zu einem echten Meisterschaftskandidaten entwickeln. Doch aus unerklärlichen Gründen brach das Team ein und holte wochenlang keinen Sieg mehr in der Bundesliga.

Die logische Konsequenz: Ein weiterer Trainerwechsel. Dieses mal zog es Peter Stöger zum BVB, der nur Tage zuvor in Köln wegen Erfolgslosigkeit entlassen wurde. Seit dem läuft es in Dortmund wieder besser und die Fans konnten am Ende doch noch ein entspanntes Weihnachtsfest feiern.

Für die Meisterschaft wird es für die Borussia aber wohl wieder nicht reichen – der FC Bayern München ist in der Tabelle bereits wieder meilenweit davon gezogen. Ein Ex-Trainer des Rekordmeisters hatte den Verein von Watzke vor einigen Tagen daraufhin scharf kritisiert – das wollte der BVB-Chef so aber nicht stehen lassen und wehrt sich nun deutlich!

Watzke contra van Gaal

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Ex-Bayern Trainer Louis van Gaal hatte in einem Interview bezüglich einer möglichen Beschäftigung in Dortmund behauptet, er habe “keine Zeit aus einem kleinen, einen großen Verein zu machen” und zog damit den Unmut der gesamten Dortmunder Fangemeinde auf sich.

Auch am Dortmunder Chef Hans Joachim Watzke ging diese Meldung nicht vorbei. Nun reagiert er auf diese Provokation:

“Louis van Gaal ist ja ein gebranntes Kind. Er war bei Bayern Trainer, als wir mit acht Punkten Vorsprung Meister geworden sind. In der Saison ist er nicht einmal Zweiter, sondern nur Dritter geworden! Aber dass er gar nicht so viel Zeit benötigt, hat er bei Manchester United ja eindrücklich bewiesen, als er es innerhalb kürzester Zeit geschafft hat, aus einem extrem großen einen sportlich kleinen Klub zu machen! Das hat er ja sauber hinbekommen!”

Was wird aus Aubameyang?

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Im selben Interview sprach der Dortmunder Geschäftsführer auch über einen möglichen Aubameyang-Transfer: “Wenn ein Spieler unbedingt weg will, werden wir das mit seinem Berater diskutieren. Aber noch ist das nicht passiert.” 

Einige Fans hatten zuletzt befürchtet, der Gabuner könnte den Verein bereits im Winter verlassen: “Da gebe ich keine Prognose ab. Nur so viel: Er hat einen langfristigen Vertrag bei uns. Im Winter will ich aber keinen absoluten Leistungsträger gehen lassen. Wir haben ja noch Ziele.”


GeileTore.de meint: Die Tage von Aubameyang beim BVB sind wohl gezählt. Wir können uns nicht vorstellen, dass der Stürmer noch lange das Trikot der Dortmunder tragen wird – dafür wünscht er sich einen Wechsel derzeit zu sehr.

Doch wohin wird der Gabuner gehen? Sein großer Traum von Real Madrid ist in weite Ferne gerückt – Zinedine Zidane hat sein Interesse an dem Stürmer verloren.

Gut möglich jedoch, dass der AC Mailand bald wieder anfragt. Der italienische Klub hat große sportliche Probleme und könnte einen Spieler wie Aubameyang mehr als gut gebrauchen.

Darüber hinaus fühlt sich der Gabuner in der Stadt wie zuhause – viele seiner Freunde und Teile seiner Familie wohnen dort. Wir glauben: Auba geht zum AC Milan!