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Watzke mehr als sauer

Es war für alle Beteiligten ein anstrengender Sommer: Sowohl die Fans, als auch die Verantwortlichen von Borussia Dortmund dürften in dieser Transferperiode wohl das eine oder andere graue Haar mehr auf dem Kopf gefunden haben.

Der Grund liegt auf der Hand: Niemals zuvor in der Vereinshistorie war der Klub in diesem Sommer derartig in den Medien präsent. Erst bestimmte der Name Aubameyang und dessen Wechselwunsch wochenlang die Nachrichten und wurde nur von dem Skandal um Ousmane Dembele abgelöst, der durch einen Trainingsstreik seinen Wechsel zum FC Barcelona erzwingen wollte.

So langsam merkt man auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke die anstrengenden letzten Wochen an. In einem Interview wird er nun mehr als deutlich, was er von den aktuellen Vorgängen im Fußballgeschäft hält.


“Scheiße” muss aufhören

(SASCHA SCHUERMANN/AFP/Getty Images)

Bei Bezahlsender Sky forderte Watzke: Das Transferfenster soll zukünftig am 08. August schließen! Seine Begründung leuchtet ein: “Das ist doch sonst Betrug am Zuschauer, wenn er Dauerkarten kauft und plötzlich sind die besten Spieler weg”.

Und er wird noch deutlicher: “Die Fans freuen sich im Sommer, auf deutsch gesagt, nicht auf die ganze Transferscheiße, sondern auf Fußball. Wenn die Liga losgeht, muss es nur noch um Fußball gehen und nicht um dieses Affentheater.”

Der BVB-Boss ist mit seiner Forderung nicht alleine: Auch die Premier League möchte das Transferfenster in der Zukunft bereits schließen, bevor der erste Ball in der Liga über den Rasen rollt.


Kein Ende in Sicht

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GeileTore.de meint: Ein gleichzeitiges Ende der Transferperiode noch vor der Saison wäre für alle Parteien wünschenswert, doch da die Ligen derzeit nicht einheitlich am selben Wochenende starten, gestaltet sich eine Lösung des Problems derzeit als schwierig.

Bayern-Boss Karl Heinz Rummenigge sprach sich zuletzt auch immer wieder für diese Änderung aus, doch da er seinen Vorsitz in der europäischen Klubvereinigung Anfang September aufgibt, ist ein Ende dieser Diskussion nicht abzusehen.

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