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Auba „traurig“ über BVB-Verbleib

Bevor im Sommer das Theater um Ousmane Dembele so richtig Fahrt aufnahm, bestimmte ein Name nahezu alle Fußballmedien: Aubameyang. Der Dortmunder Stürmer wollte den Verein in der Transferphase eigentlich verlassen. Zunächst war lange Zeit Real Madrid im Gespräch, doch auch Vereine wie PSG, AC Milan oder Vertreter aus China waren zeitweise im Rennen.

Am Ende blieb der Gabuner schließlich doch beim BVB und trifft in der aktuellen Saison schon wieder, als hätte er nie über einen Wechsel nachgedacht. In einem Interview verrät der Spieler aber jetzt: Eigentlich will er noch immer so schnell wie möglich weg!

Gegenüber dem Sender RMC zeigte sich der Spieler noch immer unzufrieden über seine Situation: „Wir hatten eine Vereinbarung mit Borussia, dass ich gehen dürfe. Aber es ist nicht passiert. Das ist eine Enttäuschung.“

Die Antwort von seinem Trainer ließ nicht lange auf sich warten…

Bosz äußert sich

(Photo by Lintao Zhang/Getty Images)

Neu-Coach Peter Bosz musste das Zitat seines Schützlings natürlich umgehend kommentieren: „Ich habe gesehen, was er gesagt hat. Aber ich empfinde das als ganz normal und habe Verständnis für ihn als Spieler. Er hat gesagt, dass er gerne gewechselt wäre, wenn die Chance da gewesen wäre. Das ist nicht passiert. Aber er macht absolut nicht den Eindruck, dass er enttäuscht ist. Er ist sehr zufrieden hier in Dortmund.“

BVB-Mediendirektor Sascha Fligge stellte zusätzlich klar: „Pierre-Emerick Aubameyang hat nicht gesagt, dass er enttäuscht über den BVB ist, sondern über die Situation im Sommer. Er hat auch in dem Interview mehrfach betont, dass er sich sehr wohl fühlt. Von daher ist das wirklich unproblematisch für uns.“

Weitere Auba-Aussagen

Die Gerüchte, der Spieler stand im Sommer kurz vor einem Wechsel ins Reich der Mitte, seien jedoch falsch gewesen: „China habe ich nicht ernst genommen. Es mangelte bei ihnen an Professionalität“ veriet der Gabuner.

Das interessanteste Angebot kam hingegen wohl aus Italien: „Milan hat mit ein Angebot gemacht. Ich interessierte mich sehr für ihr Projekt. Aber es hat aus mehreren Gründen nicht geklappt.“ Das Thema Real Madrid scheint hingegen vom Tisch zu sein: „Ich werde nicht mehr von Madrid sprechen. Sie wollen mich nicht.“

Der Wechsel zu Paris Saint Germain scheiterte offenbar an der Verpflichtung von Sportdirektor Antero Henrique: „Als Henrique zu PSG kam, beschlossen sie, mich nicht zu holen.“

Auch zum Wechseltheater um Kumpel Ousmane Dembele hat der Stürmer eine eindeutige Meinung:  „Ich werde ihn nicht verurteilen. Ich verstehe es. Es ist sein Traum.“


GeileTore.de meint: So richtig zufrieden hört sich das alles nicht an! Wir gehen weiterhin davon aus, dass der Gabuner eventuell im Winter, aber spätestens im nächsten Sommer den Verein wechseln wird. Eines muss man ihm jedoch lassen: Seine Leistungen scheint der Stürmer bis zur letzten Minute für den BVB bringen zu wollen. Das ist in der heutigen Zeit auch nicht mehr selbstverständlich…

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