Die kuriose Karriere des Andre Schürrle

Andre Schürrle kann einem schon leid tun. Einst wurde er als eines der größten Talente im deutschen Fussball geadelt und konnte sich unter anderem einen Wechsel zum FC Chelsea verdienen.

Mit seinem 30 Mio. Euro-Transfer zu Borussia Dortmund wollte Schürrle nun endlich eine Heimat finden, nachdem er immer noch auf der Suche ist nach einem Club, bei dem er sein Potenzial entfalten kann.

Doch auch beim BVB wiederholt sich das alte Leid: Sobald Andre Schürrle in Fahrt kommt verletzt er sich und muss sich zunächst wieder hinten anstellen in der Hackordnung beim BVB.

Dann laufen ihm selbst Youngster wie Christian Pulisic oder Ousmane Dembélé in der letzten Saison den Rang ab. Auch mit Maximilian Philipps kam erneut ein hervorragender Fussballer zum BVB, der mit Schürrle um einen Platz in der ersten Elf kämpfen wird.

In einem Interview mit den Ruhrnachrichten hat sich Schürrle nun zu seinen Verletzungen geäußert.

Andre Schürrle gibt zu: “Mein Körper hat schon einiges mitgemacht”

Im Interview erzählt Andre Schürrle von seiner schwierigen letzten Saison, als er nach Knieproblemen zurück auf den Platz kam und sich sofort wieder eine Verletzung zuzog. So sei er damals den kompletten Oktober ausgefallen, was ihn sehr zurückgeworfen hat.

Auch wurde er auf die Schwierigkeit angesprochen aktuell in einer der schwierigsten Phasen seiner Karriere zu stecken. Andre Schürrle antwortete über die aktuelle Leistungsfähigkeit seines Körpers:

“Man spürt, dass der Körper schon einiges mitgemacht hat und sich jetzt seine Ruhe holt. Es ist schwierig, das zu akzeptieren und sich darauf einzulassen, auf seinen Körper zu hören.

Ich sehe das aber auch als eine neue Phase in meiner Entwicklung. Viele Spieler mussten schon durch so eine Phase gehen. Jetzt bin ich dran.”

So konnte Schürrle im letzten Jahr in der Bundesliga lediglich 15 Spiele machen bei denen ihm 2 Tore und 3 Vorlagen gelungen sind.

Zu wenig für einen Einkauf für 30 Millionen Euro, von dem sich der BVB und auch die Fans bisher mehr erhofft hätten.