LONDON, ENGLAND - SEPTEMBER 13: Peter Bosz, head coach of Borussia Dortmund shows appreciation to the fans after the UEFA Champions League group H match between Tottenham Hotspur and Borussia Dortmund at Wembley Stadium on September 13, 2017 in London, United Kingdom. (Photo by Dan Mullan/Getty Images)

Die Krise des BVB

Was für eine wilde Fahrt der BVB bisher in dieser Saison genommen hat. Während es zu Beginn so aussah, als wäre die Mannschaft von Peter Bosz das Maß der Dinge in der Bundesliga zeigt die Kurve aktuell steil nach unten und die Probleme häufen sich eher, als dass diese gerade weniger werden.

Besonders der erneute Eklat um Pierre-Emerick Aubameyang bringt mehr Unruhe in ein Team, welches auf der Suche nach Stabilität ist.

Peter Bosz muss sich darüber hinaus auch gerade noch mit “Altlasten” von Thomas Tuchel herumplagen. So hat dieser den lockeren Umgang mit Pierre-Emerick Aubameyang zugelassen, solange dieser trifft. Weiter gehen auch die Transfers von Ömar Toprak und Andre Schürrle auf die Kappe von Tuchel.

Beide haben sich bisher als Flops herausgestellt. Innerhalb von 1 1/2 Monaten hat sich die Welt des BVB nun so stark gedreht, dass selbst der Trainer in Frage gestellt wird.

Bekommt Peter Bosz noch Zeit bis Weihnachten?

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Nach dem letzten Hinrundenspiel gibt es traditionell die große Runde der BVB-Entscheider mit Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und dem Trainer des Teams.

Sollte bis dahin keine Besserung in Sicht sein ist es gut möglich, dass die BVB-Bosse die Reißleine ziehen und Peter Bosz den Hut bereits im Winter ziehen muss.

Während der FC Bayern mit Jupp Heynckes immer eine Notoption in der Hinterhand hat ist es beim BVB fraglich, wer dann die Mannschaft in der Rückrunde übernehmen könnte.

Eines steht fest: Die Champions League ist das Minimal-Ziel beim BVB. Diese muss mit dem Kader erreicht werden, damit der Verein weiter wachsen kann. Bei der aktuellen Form-Krise ist die Champions League Qualifizierung jedoch in höchster Gefahr.