Dicke Luft beim BVB

Der BVB benötigt unbedingt Erfolgserlebnisse. Nach der 4:0 Führung gegen Schalke die verspielt wurde und dem mühsamen 1:1 gegen 10 Mann von Leverkusen folgte eine erneute Niederlage gegen Real Madrid.

Gewinnen kann diese Truppe aktuell nicht mehr. Experten gehen bereits stark davon aus, dass Peter Bosz das Ende dieser Saison nicht mehr überstehen könnte.

Fraglich ist nur der Zeitpunkt wann eine geeignete Backup-Lösung für den Holländer präsentiert werden kann.

Auffällig ist , dass Bosz quasi mit der gleichen Truppe wie Thomas Tuchel deutlich schlechtere Resultate erzielt.

Wie die BILD-Zeitung enthüllt ist es nach dem 4:4 gegen Schalke 04 zu einer Krisen-Sitzung gekommen zwischen den Spielern und dem Trainer.

Spieler geigen Peter Bosz die Meinung

(Photo credit should read GLYN KIRK/AFP/Getty Images)

Nuri Sahin verrät nun im Nachgang des 4:4 gegen Schalke: „Es wurden einige Sachen deutlich angesprochen, es hat sich einiges geändert. Ich weiß nicht, ob wir ohne diese Sitzung nach dem 0:2 zurückgekommen wären.“

Rund zwei Stunden saßen Spieler und Trainer zusammen und redeten über die aktuelle Situation. Dabei wurde kein Fehler ausgespart.

Vor allem das 4-3-3 System von Bosz wurde von den Spielern kritisiert. So hat sich Bosz mit den Spielern darauf geeinigt, dass sich alle in einem 3-4-3 sicherer fühlen.

Auch die Rolle von Neven Subotic wurde besprochen. Dieser wird von den Spielern als echter Antreiber geschätzt und somit Minuten für ihn gefordert. Der insgeheime Vorwurf: Aktuell sind alle einfach zu brav auf dem Platz beim BVB.

In der internen BVB-Hierarchie ist Subotic nach wie vor ein Stützpfeiler. Die Spieler haben erkannt, dass sie eben diesen Stützpfeiler nun auch auf dem Platz wieder benötigen.

So könnte es sogar am Ende zur Vertragsverlängerung für Subotic kommen. Was für eine Wende im Vergleich zu der Zeit unter Thomas Tuchel.

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