(Photo by Lintao Zhang/Getty Images)

Ancelotti ist Geschichte

Seit heute hat beim FC Bayern München ein neues Kapitel begonnen: Mit der Vorstellung von Jupp Heynckes als neuer Trainer des Rekordmeisters wollen die Münchner in die Erfolgsspur der letzten Jahre zurückkehren. Von der Vereinslegende wird nun nicht weniger als die Meisterschaft, sowie ein gutes Abschneiden in der Champions League erwartet.

Was nach dieser Saison passiert, steht jedoch weiter in den Sternen. Bei der Heynckes-Präsentation gab der Verein bekannt, dass dies nicht vor 2018 entschieden wird.

Von Ex-Trainer Carlo Ancelotti spricht jedoch in München schon jetzt niemand mehr. Außer einer: Thomas Müller konnte sich einen üblen Seitenhieb gegen den Italiener nicht verkneifen…

Müller contra Ancelotti

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Im Rahmen des letzten Qualifikationsländerspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Aserbaidschan (Endstand 5:1) kommentierte Bayern-Star Müller den Trainerwechsel mit den Worten: “Wir werden wieder gutes Training haben.” 

Damit schießt Müller gegen seinen Ex-Trainer Ancelotti, dessen Trainingsmethoden immer wieder von den Spielern kritisiert worden waren.

Auf Heynckes freut sich der Spieler jedoch nun besonders, “weil er der Mannschaft neue Impulse geben kann, was Leidensfähigkeit, Einsatzbereitschaft und defensive Einstellung betrifft.”


Verständlich!

(Lintao Zhang/Getty Images)

Geiletore.de kann Müller verstehen: Er war einer der Spieler, die unter der Verpflichtung von Carlo Ancelotti am meisten gelitten hat. Er bekam nur noch wenige Einsätze, durfte nicht mehr auf seiner Lieblingsposition spielen und wurde immer wieder öffentlich von dem Italiener kritisiert.

Das machte sich auch in den Leistungen von Müller bemerkbar: Der Spieler wirkte in den letzten Monaten wie gelähmt – nichts schien ihm gelingen zu wollen.

Jetzt kann Müller wieder positiv in die Zukunft schauen: Heynckes weiß genau, was er an Müller hat und wird ihn wieder zum Stammspieler machen.