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Thiago verletzt

So hatte sich der FC Bayern München seinen Pokalausflug nach Osnabrück sicherlich nicht vorgestellt, dabei lief gegen den Regionalligisten SV Rödinghausen zunächst alles nach Plan: Durch zwei schnelle Tore ging der Rekordmeister schnell in Führung.

Doch spätestens nach dem verschossenen Elfmeter von Sanches ging nichts mehr bei den Münchner. So kam es, wie es kommen musste: Rödinghausen erzielte kurz nach der Halbzeit noch den Anschlusstreffer und ließ die Bayern lange zittern.

Doch über das Ergebnis sprachen nach der Partie die wenigsten: Mittelfeldstar Thiago wurde kurz vor Ende des Spiels übel am Sprungelenk erwischt und wurde unter Schmerzen ausgewechselt.

Sein Ausfall könnte Monate dauern – und den Bayern richtig weh tun.

Wie lange wird er fehlen?

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Das Stadion konnte Thiago anschließend nur auf Krücken verlassen. Sein Trainer Niko Kovac bestätigte die Schwere der Verletzung an den Mikrofonen von Sky: „Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes. Aber es sieht nicht gut aus, er hat starke Schmerzen. Wir müssen die genaue Untersuchung am Mittwoch abwarten, aber es deutet viel auf eine Kapselverletzung hin.“

Doch es könnte auch noch weitaus schlimmer kommen: Auch eine schwere Bänderverletzung liegt im Bereich des möglichen – ein Kreuzbandriss könnte im schlimmsten Fall das Saison-Aus bedeuten.

Dann müssten die Bayern ohne Frage im Winter ordentlich Geld für einen Ersatz in die Hand nehmen.

Denn: Die Liste der verletzten Spieler wächst und wächst: Gegen Rödinghausen hatte Kovac neben den Langzeitverletzten Corentin Tolisso und Kingsley Coman auch auf die angeschlagenen Arjen Robben (Rückenverletzung), Jérôme Boateng (Magen-Darm-Virus), James (Erkältung) und Mats Hummels (muskuläre Beschwerden) verzichten müssen.

Eine genauere Untersuchung soll am Mittwoch Klarheit bringen.

 

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