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Müssen jetzt auch Zorc und Watzke zittern?

Es war der vorläufige Höhepunkt der Dortmunder Krise: Im letzten Heimspiel der Gruppenphase der UEFA Champions League gegen Tottenham Hotspur sah es zunächst danach aus, als würde der BVB endlich wieder in die Spur finden: Aubameyang besiegte seinen Tor-Fluch und brachte die Borussia in Führung.

Doch danach fiel den Schwarz-Gelben nur noch sehr wenig ein und ermöglichte den Engländern durch individuelle Fehler mehr Freiräume, welche die Stars von der Insel auch direkt für zwei Treffer nutzen konnten. Am Ende ging auch dieses Spiel verloren.

Viele Fans fordern nun eine Veränderung und nicht wenige vermuten, dass das Derby gegen Schalke 04 am Samstag das Schicksalsspiel für Trainer Bosz werden könnte.

Doch einige gehen sogar noch weiter und fordern, dass auch Manager Michael Zorc und Geschäftsführer Hans Joachim Watzke ihre Sachen packen müssen.

Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball nimmt zu diesen Forderungen nun erstmals Stellung:

Rauball spricht Klartext

(PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Gegenüber der Funke Mediengruppe stellte Rauball klar: „Aki Watzke und Michael Zorc haben in den vergangenen zehn, zwölf Jahren überragende Arbeit geleistet. Sie haben einen Verein, der dem Untergang geweiht war, in eine Höhe katapultiert, die nicht vorstellbar erschien. Wer nun beim ersten Gegenwind meint, er müsse diese beiden Persönlichkeiten infrage stellen, der tut mir leid. Beide genießen mein vollstes Vertrauen!“

Watzke zog im Sommer den Zorn einige Fans auf sich, weil er sich trotz Pokalsieg von Trainer Thomas Tuchel trennen wollte. Auch dazu verkündete Rauball seine Meinung: „Die Entscheidung, sich von Thomas Tuchel zu trennen, ist von allen Gremien getragen worden, sogar einstimmig. Weil sie naturgemäß die internen Vorgänge kannten, die eine Rolle spielten. Das einstimmige Votum ist ein Zeichen dafür, dass das keine willkürliche oder unvernünftige Entscheidung gewesen ist.“


Und nun?

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GeileTore.de weiß: Der BVB muss jetzt gegen Schalke liefern! Bei einer weiteren Niederlage dürfte die Zeit von Peter Bosz in Dortmund wohl vorbei sein. Dann müssen Watzke und Zorc jedoch einen Trainer präsentieren, der sofort einschlägt. Sonst können auch die beiden schneller in die Schusslinie geraten, als ihnen lieb ist.

 

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