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Transfer perfekt!

Peter Stöger ist angekommen beim BVB: Nach der Entlassung von Peter Bosz hatten sich einige Anhänger der Dortmunder Borussia gefragt, ob ausgerechnet der sieglose Ex-Trainer vom 1. FC Köln das Ruder beim Pokalsieger herumreißen kann.

Und alle Beobachter sind sich einig: Bisher macht der Österreicher seine Sache ordentlich! Auf einen überzeugenden Auswärtssieg in Mainz folgte ein 2:1 Erfolg gegen die direkte Konkurrenz aus Hoffenheim.

Doch besonders die erste Halbzeit gegen den FC Bayern im DFB Pokal machte deutlich: Es ist noch einiges zu tun bei der Borussia.

Um in der Rückrunde das Saisonziel direkte Champions League Qualifikation zu erreichen, will der Coach im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Bereits nächste Woche soll die Verpflichtung eines Abwehr-Spielers verkündet werden!

Dortmund holt Manuel Akanji

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Mehrere Medien berichten übereinstimmend: Borussia Dortmund holt im Winter Manuel Akanji vom FC Basel! Der Abwehrspieler wurde in den letzten Wochen immer wieder von Michael Zorc höchstpersönlich beobachtet. Scheinbar scheint dem BVB-Manager gefallen zu haben, was er sehen konnte, denn der Transfer soll noch in dieser Woche als perfekt gemeldet werden!

Der BVB setzt sich dabei gegen starke Konkurrenz durch, denn der Schweizer Nationalspieler soll auch Angebote von RB Leipzig und einigen Spitzenklubs aus der englischen Premier League, darunter Liverpool und Tottenham, vorliegen haben.

Ablösesumme bekannt

Die Schweizer Zeitung Blick verkündete nun auch die Ablöseforderungen des FC Basel: Demnach müssten die Dortmunder stolze 20 Millionen Euro in die Schweiz überweisen, um sich die Dienste des Spielers zu sichern. Laut dem Blatt habe der BVB derzeit trotz starker Konkurrenz „klar die besten Chancen“ um den Spieler verpflichten zu können.

Besonders brisant: Akanjis Berater Wolfgang Vöge spielte früher selbst für Borussia Dortmund und pflegt noch immer beste Kontakte in den Ruhrpott. Einen Wechsel seines Schützlings zum BVB kann er sich demnach mehr als gut vorstellen.

Akanji selbst beschreibt seinen Spielstil wie folgt: „Ich bin schnell, kann gut tacklen und bin gut im Angriff. Praktischerweise bin ich beidfüßig ausgebildet worden.“ Schwächen räumt der Spieler jedoch auch ein: „Meine Kopfballfähigkeiten muss ich verbessern und auch die taktischen Dinge in der Defensive muss ich noch lernen.“


Vorsicht, BVB!

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Geiletore.de weiß: Akanji ist ein guter Spieler – keine Frage. Doch seine Verletzungshistorie sollte den Dortmundern zu denken geben! Bereits kurz nach seinem Wechsel nach Basel fiel der Spieler gut einen Monat mit einem Muskelfaserriss aus. Als der Spieler nach der Winterpause dann voll durchstarten wollte, riss er sich das Kreuzband und musste ein weiteres Jahr komplett ohne Fußball auskommen!

Der Spieler konnte also erst 2017 so richtig durchstarten und sein Können unter Beweis stellen. Die Frage ist: Ist er dann bereits eine Investition von 20 Millionen Euro wert?

Wir sind uns da ehrlich gesagt derzeit noch nicht so wirklich sicher! Klar ist: Er hat alle Anlagen, die ein Spieler für die Bundesliga braucht. Doch eine Garantie, dass Akanji seine enorme Anfälligkeit für Verletzungen überwunden hat, gibt es nicht.

Eine Chance hat der Spieler unserer Meinung nach definitiv verdient, doch wir heben den mahnenden Finger in Richtung Dortmund: Nicht, dass es nachher heißt, wie hätten euch nicht gewarnt!

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