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Tops und Flops…

Die Position des Mittelfeldspielers kann sehr verschieden ausgelebt werden. Manache Spieler sind die krativen Gestalter, andere wiederum die Kämpfer im defensiven Bereich und über die Außen machen die schnellen Spieler richtig Dampf.

Die Bundesliga hat in ihren Jahrzehnten schon so einige geniale Mittelfeldspieler gesehen, die ihre Mannschaft geleitet und voran getrieben haben.

So manach einer hat allerdings auch überhaupt nicht die Erwartungen erfüllt, die der Verein in ihn gesetzt hat und war einfach nur ein totaler Fehelinkauf!

Hier die 5 besten und 5 schlechtesten Mittelfeldspieler der Bundesliga-Geschichte:

Top 5 – Bastian Schweinsteiger

In seinen ersten Fußball-Jahren galt Bastian Schweinsteiger als riesiges Talent, das aber zu viel Blödsinn im Kopf hatte um sich mit dem nötigen Ernst auf seinen Beruf konzentrieren zu können.

Im Laufe der Zeit änderte sich dies allerdings und aus ,,Schweini” wurde, sowohl in der Nationalmannschaft als auch beim FC Bayern, der Anführer Schweinsteiger.

Der inzwischen 32-Jährige Schweinsteiger hat eine absolute Weltkarriere hingelegt und hält unter anderem den Rekord mit den am meisten gewonnen Deutschen Meisterschaften und Siegen im DFB-Pokal (acht und sieben).

Seinen Legendenstatus hat sich Schweinsteiger mit einer unglaublichen Leistung im WM-Finale gegen Argentinien geholt.

Flop 5 – França

Zur Winterpause 2013/2014 wollte Hannover 96 einen kopfballstarken Mittelfeldspieler verpflichten um mehr Kontrolle in der Defensive zu bekommen.

Die Entscheidung fiel auf den Brasilianer França, der mit seinen 1,88 gut in das Anforderungsprofil der 96er passte. Doch bei der Vorstellung von França die große Überraschung: Der Spieler maß keine 1,88 sondern knapp 1,81 und war damit deutlich kleiner als angegeben.

Die Verantwortlichen von Hannover wollten França dennoch eine Chance geben und behielten den 1,2 Mio. € teuren Einkauf. Im Februar 2014 erkrankte dieser allerdings an Tuberkulose und fiel für ein halbes Jahr aus.

Nach einem Jahr wurde França wieder abgegeben- ohne je ein einziges Spiel für die erste Mannschaft bestritten zu haben.

Top 3 – Wolfgang Overath

Denn der große Konkurrent von Günter Netzer im DFB-Team war viele Jahre Wolfgang Overath. Der Spielmacher des 1. FC Köln war wie Netzer ein starker Techniker, der das Spiel seiner Mannschaft leitete und stets den Unterschied ausmachen konnte.

Seine komplette Laufbahn verbrachte Overath in Köln und sorgte dafür, dass der FC zur damaligen Zeit deutlich erfolgreicher war als er es heute ist und regelmäßig um die Deutsche Meisterschaft mitspielte.

Auch Overath wurde 1974 Weltmeister und krönte somit seine starke Karriere.

Flop 3 – Cristian Raúl Ledesma

Ein weiterer Transferflop aus Argentinien: Stolze vier Mio. € überwies der HSV 2002 an den argentinischen Erstligisten River Plata um Cristian Raúl Ledesma in die Hafenstadt zu holen.

Damit kostete der Mittelfeldspieler pro Partie 250.000 € (!), denn insgesamt brachte es Ledesma nur zu 16 Bundesligaspielen und konnte dabei nie die Erwartungen erfüllen.

Seine Fähigkeiten, die ihn in Argentinien noch zu einem der besten Spielern seines Landes machten, schien er komplett verloren zu haben und der HSV war froh als man ihn wieder abgeben konnte- was für ein Missverständnis!