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Wie geht es weiter beim Rekordmeister?

In der Bundesliga ist schon seit langem klar – der FC Bayern zieht vorne ganz einsam seine Runden. Das wird sich auch in der nächsten Saison nicht ändern. Vor allem wenn der eigentlich große Konkurrent wie Borussia Dortmund erneut mit Pierre-Emerick Aubameyang vermutlich seinen wichtigsten Spieler verlieren wird.

Aber in dieser Saison hat auch der FC Bayern München so deutlich wie nie Risse im Gebilde gezeigt, welche den Verein in den nächsten Jahren vor allem im internationalen Geschäft deutlich zurückwerfen könnten. Das ist vor allem zurückzuführen auf zwei Faktoren.

Über dem Zenit

(Photo by Gonzalo Arroyo Moreno/Getty Images)

Natürlich hat der FC Bayern mit Spielern wie Jerome Boateng, Thomas Müller oder Thiago einen hervorragenden Kern an Spielern, welche in der Blüte ihres Könnens stehen. Dass mit Franck Ribery, Arjen Robben, Xabi Alonso, Philipp Lahm und Co. den Verein verlassen (werden), kann auch ein FC Bayern München nicht durch Zukäufe ersetzen.

Besonders Franck Ribery und Arjen Robben haben sich über Jahre mit ihren Partnern eingespielt und konnten beim FC Bayern zu einer der legendärsten Flügelzangen aller Zeiten werden. Das wiederholt man nicht mal eben so einfach.

Der FC Bayern verliert aktuell den Kern des Teams, welche die “goldenen letzten Jahre” geprägt haben.

Das Geld

Ja – der FC Bayern ist mit Abstand der reichste Verein der Bundesliga. Das macht sie international allerdings noch immer zu nichts Besonderem. Ein schönes Beispiel ist der Wunschtransfer von Alexis Sanchez, welcher aktuell zu scheitern droht, weil der FC Arsenal ihm einfach deutlich mehr Gehalt bietet.

Das gleiche gilt auch für andere potentielle Vereine, welche an dem Chilenen interessiert sind. Auch Paris Saint Germain und Manchester City würden ihm einfach mehr zahlen. Zwischen dem Angebot des FC Bayern und dem FC Arsenal liegen alleine 5 Millionen Euro.

Und diese Lücke wird in den nächsten Jahren nicht kleiner werden. Der FC Bayern wird international wieder in die zweite Reihe rücken müssen, alleine da sie den finanziellen Wahnsinn nicht mitgehen können ohne externes Geld.

Die letzten Vertragsverlängerungen von Stars wie Jerome Boateng oder Thomas Müller waren bereits ein finanzieller Kraftakt welcher der FC Bayern nur für sich entscheiden konnte, da beide Spieler gerne in Deutschland bleiben wollten. Andere Vereine haben mehr geboten.


GeileTore meint: Es wird sehr schwierig für den FC Bayern die aktuelle Machtposition auch international inne zu halten. Es wird in den nächsten Jahren nicht mehr der Standard sein, dass die Münchner das Halbfinale in der Champions League erreichen.

Es wird der Tag kommen, wo der FC Bayern auch international keine Top-Adresse mehr sein wird. Alleine deshalb, weil ein Spieler bei anderen Vereinen das doppelte verdienen kann.