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6 Fakten über Rodríguez

Unter Felix Magath schaffte Ricardo Rodríguez beim VfL Wolfsburg den Sprung in die Bundesliga. Heute ist er einer der besten Linksverteidiger Europas!

Diese Fakten muss man über den Schweizer unbedingt wissen!

6. Fussballer-Familie

Ricardo Rodríguez ist einer von drei Brüdern, die alle professionell Fussball spielen. Sein älterer Bruder, Roberto Rodríguez (25), hat kürzlich beim italienischen Zweitligisten Novara Calcio unterschrieben.

Sein jüngerer Bruder Francisco Rodríguez ist frisch vom FC Zürich zu den Wölfen gewechselt. Damit hat er die selben Stationen wie Ricardo abgeklappert! In Wolfsburg teilen sie sich eine WG und verbringen regelmäßig ihre Tage miteinander.

5. Youngster Rodríguez

Bereits mit 17 Jahren konnte Rodríguez eine wichtige Rolle bei seinem damaligen Club, FC Zürich, übernehmen. Dort konnte er den gestandenen Profi Ludovic Magnin aus der Startformation verdrängen. Magnin hatte vorher über sieben Jahre Bundesliga (Bremen und Stuttgart) gespielt. Nicht schlecht für einen 17-jährigen!

4. Wichtigster Trainer

Ricardo Rodríguez hatte viele gute Trainer, aber einen hebt er besonders heraus. Felix Magath! Der holte ihn nämlich mit 19 Jahren zum Vfl Wolfsburg. “Von allen Trainern, die ich bisher hatte, war Felix Magath der wichtigste. Er wollte mich unbedingt und hat mich auch geholt. Das war nicht selbstverständlich, denn es ist auch ein Risiko, für einen jungen Spieler so viel Geld zu investierten. Aber er hat sich durchgesetzt. Wenn Magath was sagte, hat er es auch gemacht.”, so Rodríguez.

3. Straßenkicker

Ricardo hat schon im frühen Kindesalter nur Fussball im Kopf gehabt. Das ging seinen zwei Brüdern und auch seinem Vater genau so. Mit denen war er jeden Tag auf der Straße und hat Fussball gespielt!

2. Zwerchfellhernie

Ricardo Rodríguez Kindheit war allerdings nicht unbeschwert! Als Kind hatte er eine Zwerchfellhernie, eine Fehlbildung des Zwerchfells. Rodríguez musste schon früh operiert werden, und eine Sportlerkarriere schien unmöglich. “Vielleicht hätten die Ärzte mich für verrückt erklärt, wenn ich ihnen gesagt hätte, dass ich mal Nationalspieler werde.”, sagt Rodríguez.

1. Multi-Kulturell

Ricardo Rodríguez könnte theoretisch für drei verschiedene Nationalmannschaften spielen! Neben der schweizerischen Staatsbürgerschaft, besitzt er auch noch die spanische (Vater) und chilenische (Mutter).

Rodríguez dazu: “Die Schweiz war ohnehin meine erste Wahl. Wenn Chile oder Spanien auf mich zugekommen wären, hätte ich es mir aus Respekt vor diesen Nationen zumindest angehört. Die Schweiz hat sich sehr um mich bemüht, hat mir Vertrauen gegeben und ich bin sehr froh, für sie spielen zu dürfen.”