Der Karrieremodus in FIFA 17 – Was verändert sich?

Viele FIFA Fans wünschen sich schon seit langem, dass EA den Karrieremodus verändert und verbessert. Während Ultimate Team mit Neuerungen nie geizt, sind andere Teile des Spiels oftmals auf der Strecke geblieben. So auch der Karriere-Modus. In diesem Jahr hat EA jedoch einige Veränderungen angekündigt – und diese möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten!

Die Kollegen von Futhead.com hatten bereits die Möglichkeit, den Karrieremodus eine Saison lang zu testen und konnten dabei einige Erkenntnisse gewinnen.

Die Trainer

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Zuerst einmal sind dort natürlich die Manager zu nennen, die seit diesem Jahr Einzug ins Spiel erhalten werden. Diese beschränken sich allerdings auf die Premiere League – das heißt, wir werden Trainer wie Jürgen Klopp, Jose Mourinho und Co. an der Seitenlinie sehen.

Die Trainer werden auch im Spiel an der Seitenlinie gerendert und dirigieren ihre Mannschaft. Leider gibt es keine Möglichkeit, den Trainern einen individuellen Anstrich zu geben. So ist man letztendlich and die 11 Trainer gebunden, die EA einem im Spiel mitliefert.

Total Club Management

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Die nächste große Veränderung ist das „Total Club Management“, welches einige Neuerungen mit sich bringt. Hier werden die Ziele deines Clubs in insgesamt 6 verschiedene Kategorien eingeteilt, welche kurz- oder langfristige Ziele vorgeben können. Das soll dazu führen, dass Spieler längerfristig an verschiedenen Zielen arbeiten können und sich ebenfalls mit diesen identifizieren können, wenn sie ihren Club lange begleiten. Die Ziele unterteilen sich in:

Nationaler Erfolg (Kurzfristig)

„Gewinne die Bundesliga oder den DFB-Pokal“
Man wird nicht direkt gefeuert, wenn man seine Ziele nicht erreicht – aber das Ziel wird natürlich vorher nach dem jeweiligen Standing der Mannschaft ausgegeben.

Internationaler Erfolg (Langfristig)

„Gewinne die Champions League innerhalb von 3 Saisons“
Hier können lang- und kurzfristige Ziele ausgegeben werden. So kann es zum Beispiel das kurzfristige Ziel sein, mindestens die Champions League zu erreichen, während das langfristige der Gewinn des Pokals ist.

Markenbekanntheit (Kurzfristig)

„Verkaufe für insgesamt 1 Mio. Euro Trikots“
In jedem Club kann gesehen werden, welche Spieler die besten Trikotverkäufe erzielen. diese Ziele sind natürlich bei größeren Clubs deutlich leichter zu erreichen, als bei anderen. Vor allem eine große Verpflichtung eines Spielers kann hier einen enormen Boost geben.

Markenbekanntheit (Langfristig)

„Mache deinen Club innerhalb der nächsten 3 Jahre in China bekannt“
Dieses Ziel kann beispielsweise durch ein vor der Saison durchgeführtes Turnier in China erreicht werden oder durch eine Verpflichtung aus der japanischen J-League, welche nun ebenfalls in FIFA 17 als Liga enthalten ist.

Finanziell (Kurzfristig)

„Kaufe einen der besten Spieler der Welt“
Dieses Ziel sollte selbstsprechend sein. Der Kauf eines Spielers wie Neymar oder Manuel Neuer sollte das Ziel leicht erfüllen können.

Wie funktionieren die Ziele?

Die Ziele werden nach Priorität aufgeteilt von niedrig bis hoch – so weiß man, welchem Ziel man sich grundsätzlich am meisten widmen sollte. So kann es zum Beispiel bei einem Club wie dem FC Bayern München das größte Ziel sein, diesen in Asien bekannt zu machen.

Hier kann es dann natürlich extrem helfen, ein junges asiatisches Talent zu verpflichten und dieses in den Kader zu implementieren. Auch kann es das Ziel sein, insgesamt 5 Jugendspieler in den 1. Kader zu implementieren oder diese bei einem kleineren Club mit GEwinn zu verkaufen.

Der finanzielle Aspekt in FIFA 17

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Im neuen Bildschirm für das finanzielle Management des Clubs kann man sowohl das „große Bild“ sehen – also beispielsweise wieviel Budget für die Verpflichtung eines Spielers noch zur Verfügung stehen – aber auch bis ins kleinste Detail können Kosten analysiert werden.

So kann z.B. auch in diesem Modus über kleine Ausgaben wie die Reisekosten, Trikot Verkäufe oder Spielergehälter eine Info eingeholt werden. Aber auch der Gesamtwert des Clubs.

Schade ist allerdings, dass man auf die finanziellen Aspekte im Club quasi keinen Einfluss hat. Hoffentlich ist dies nur ein erster Entwurf, der dann in FIFA 18 mit einem besseren Management fortgeführt wird.

Manager Beliebtheit

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Je nachdem, wie erfolgreich ihr mit eurem Club seid, desto beliebter seid ihr auch bei den Fans. Dieser Wert wird allerdings nicht nur durch euren Erfolg beeinflusst, sondern auch durch Prestige-Käufe beispielsweise. So finden es die Fans des FC Chelsea ganz sicher nicht schlecht, wenn man einen Neymar in die Hauptstadt locken kann.

Allerdings soll dieser Modus noch ein wenig unausgereift sein und noch keinen sehr klaren Regeln folgen. So hat beispielsweise ein Sieg im Derby keinen Bonus gebracht.

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