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„Einwechslungen haben mich irritiert“

Die deutsche Nationalmannschaft steht vollkommen verdient im Viertelfinale der Europameisterschaft und trifft am kommenden Samstag auf die gefürchteten Italiener. Nach dem souveränen 3:0 Sieg gegen die Slowakei verstummten die meisten Löw-Kritiker, die nach dem mageren 0:0 gegen Polen und dem knappen Sieg gegen Nordirland noch Veränderungen gefordert hatten.

Doch eine prominente Stimme kritisiert den Nationaltrainer weiterhin: Bayern-Legende Paul Breitner war mit einigen Entscheidungen nicht einverstanden. In einem Interview gab er bekannt:

„Mich hat es gewundert, dass er beim Stand von 3:0 nicht seine jungen Spieler EM-Luft schnuppern lässt. Das wäre der ideale Zeitpunkt gewesen, den Youngsters zu zeigen, dass sie die Zukunft der Nationalmannschaft sind.“

Lieber Alt-Stars, statt frischer Wind

In der Tat wechselte Löw nach der komfortablen 3:0 Führung nur noch bewährte und erfahrene Spieler wie Podolski, Schweinsteiger und Höwedes ein und verzichtete etwa auf einen Sané oder Weigl.

Der einzige Youngster, der im bisherigen Turnierverlauf zum Einsatz kam, ist Joushua Kimmich, den Breitner auch direkt in Schutz nahm: 

„Ich finde es eine Unverschämtheit, ihn mit einem Lahm in Bestform zu vergleichen. Joshua hat gut gespielt, ist aber in dem gleichen Lernprozess wie Philipp mit 21 Jahren.“

Solche Probleme würden sich andere Mannschaften derzeit wohl wünschen…

  • BVBler

    BFD…^^